Titelverteidiger HSG ist schon raus

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Raphael Reich (am Ball) gewann mit der HSG-Reserve gegen SW Havixbeck.

Drensteinfurt - Kreispokal, 1. Runde: SC Westfalia Kinderhaus II – HSG Ascheberg/Drensteinfurt: 32:29 n.V. (28:28, 10:13). Der amtierende Kreispokalsieger ist gleich in Runde eins ausgeschieden.

Die erste Herrenmannschaft musste als einziges Team der HSG auswärts antreten, da der Gegner Kinderhaus II eine Klasse tiefer spielt. Somit war die Spielgemeinschaft favorisiert. Doch in der Verlängerung kam das Aus.

Aufgrund von personellen Problemen hatte HSG-Trainer Volker Hollenberg die Erwartungen zurückgeschraubt. Die Gäste fuhren mit nur sechs Feldspielern und einem Torwart nach Münster. Das machte sich bei den Temperaturen natürlich bemerkbar. In der ersten Spielhälfte bestimmte die HSG die Parte noch, ließ aber laut Hollenberg zu viele Chancen liegen. „Die einfachen Tore haben wir nicht hinbekommen, und das rächt sich natürlich irgendwann.“ In der zweiten Halbzeit schmolz die Führung. Nach 60 Minuten stand es 28:28. Beide Teams mussten in die Verlängerung. Und diese konnte der Kreisligist für sich entscheiden.

HSG II – SV SW Havixbeck: 22:20 (19:19, 9:13). Umgekehrt lief es zum Pokalauftakt für die zweite Herrenmannschaft, die in der Dreingau-Halle in Drensteinfurt überraschend gewann. Zu Gast war vom Paper her der Bezirksligist Havixbeck, die HSG also Underdog. Die Gäste wurden ihrer Rolle in der ersten Halbzeit auch gerecht. Die Seiten wurden beim Stand von 9:13 gewechselt. In der zweiten Hälfte lag Schwarz-Weiß erst noch vorn. Doch die HSG-Reserve glich zum 16:16 aus, die Partie wurde richtig spannend. In den letzten Minuten schenkten sich die Teams nichts, nach der regulären Spielzeit stand es ebenfalls remis. Es ging in die Verlängerung, in der die HSG die Akzente setzte und 22:20 siegte.

Frauen, Kreispokal, Vorrunde: HSG – DJK Sparta Münster: 15:12 (9:7). Nach der packenden Partie der Herren spielten die Damen in der Qualifikation für die 1. Runde gegen den Landesligisten aus Münster. Trotz der hohen Temperaturen fanden einige Zuschauer den Weg in die Dreingau-Halle. Die HSG-Damen zeigten, dass sich die zwei Testspiele gelohnt und sie sich gut eingespielt hatten. Die Mannschaftsverantwortlichen Katja und Volker Hollenberg waren vor allem von der Abwehr überzeugt. „Das war eine bärenstarke Deckung. Wenn die so bestehen bleibt, wird es für die Gegner in der Bezirksliga schwer.“ Der Angriff ist laut Hollenberg noch ausbaufähig. Dennoch entschieden die Gastgeberinnen die ersten 30 Minuten knapp für sich (9:7). Zu Beginn der zweiten Halbzeit ließ die Konzentration etwas nach, Sparta Münster verkürzte auf 11:10. Doch die HSG behielt einen kühlen Kopf und ist durch den 15:12-Sieg eine Runde weiter.

Gegner im Achtelfinale, das für den 21. November, angesetzt ist, ist der BSV Roxel, auch ein Landesligist. - mt

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