HSG-Herren erkämpfen sich ein Unentschieden

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Fabian Georg kam mit den Bezirksliga-Handballern der HSG in Lengerich zu einem respektablen Remis beim neuen Tabellenzweiten.

Männer, Bezirksliga 3: HSG Hohne/Lengerich – HSG Ascheberg/Drensteinfurt: 28:28 (12:12). Die erste Herrenmannschaft der HSG-Handballer lieferte sich ein spannendes Spiel mit dem direkten Konkurrenten. Die Gastgeber aus Lengerich waren mit Blick auf die Tabelle und als Heimmannschaft leichter Favorit. Doch Ascheberg/Drensteinfurt versteckte sich nicht und krallte sich zumindest einen Punkt.

Zunächst hatte die Spielgemeinschaft nicht frei aufspielen können. Viele Unkonzentriertheiten führten zu einem 0:4- und 1:6-Rückstand. „Am Anfang haben wir vorne zu viel verschossen und hinten zu statisch agiert“, sagte Volker Hollenberg. Erst als der Coach der HSG die Abwehr umstellte und diese mit einer Manndeckung offensiver einstellte (5:1), kamen die Gäste Tor um Tor heran. Noch vor der Pause kam es zum Ausgleich.

Die zweite Hälfte begann ähnlich wie die erste. Lengerich zog davon, und durch die Verletzung von Christian Nübel in der 45. Minute sah Hollenberg die Chancen schwinden. Als fünf Minuten später in Fabian Georg ein weiterer HSG-Akteur aufgrund einer Roten Karte ausfiel, schien alles verloren – auch weil die Gäste mit nur acht Feldspielern aufgelaufen waren und zum Ende keinen Wechselspieler mehr hatten. Doch die Hollenberg-Sieben schlug sich tapfer, ließ nicht die Köpfe hängen und holte noch ein Unentschieden.

„Das haben die Jungs gut gelöst. Mit einem Punkt können wir gut leben“, sagte ein zufriedener Hollenberg nach der kuriosen Partie. Hohne/Lengerich kletterte mit 9:3 Punkten auf Platz zwei, die HSG (8:4) ist Fünfter.

HSG-Tore:Müller (9), Lohmann (8), Kramm (7), Georg (4)

Frauen, Bezirksliga 3: Hohne/Lengerich – HSG: 18:22 (12:8). Jochen Bülte, HSG-Trainer, musste zu Beginn der sechsten Begegnung in dieser Saison mit ansehen, wie sein Team nicht richtig ins Spiel fand. Sein Resümee zu den ersten 30 Minuten: „Die erste Halbzeit haben wir kein gutes Spiel gezeigt. Im Angriff waren die Abschlüsse zu unkonzentriert und in der Abwehr bekamen wir eine Spielerin nicht in den Griff.“ Doch die Damenmannschaft der HSG gab nicht auf und bot eine kämpferisch gute Leistung. Schon zum Ende der ersten Halbzeit stellte der Coach die Abwehrformation um. Die offensivere 5:1-Variante mit einer vorgezogenen Abwehrspielerin, die eine gute Lengericher Werferin in Manndeckung nahm, brachte den Spielfluss der Gastgeberinnen durcheinander.

Nach dem Seitenwechsel bewiesen die Gäste Moral und drehten die Partie nach dem Pausenrückstand (8:12). „In der zweiten Halbzeit haben wir den Abschluss besser genutzt und diese Spielhälfte mit 14:6 für uns entscheiden können“, freute sich Bülte und fügte hinzu: „Wir haben verdient gewonnen.“ Die HSG-Handballerinnen haben als Tabellenfünfte nun 7:5 Punkte zu Buche stehen. ▪ mt

HSG-Tore:Hartmann (7), Schmidt (6), Kliewe (4), Arnemann (2), Weile, Kneilmann, Vogelsang

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