HSG-Herren spielen remis, Damen verlieren

+
Jeanine Terveer (links) traf drei Mal für die Bezirksliga-Handballerinnen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt.

Männer, Bezirksliga 3: HSG Ascheberg/Drensteinfurt – TV Vreden: 30:30 (16:14). Das ist gerade noch mal gut gegangen. Nur mit Mühe verhinderten die Handballer der HSG eine Heimniederlage gegen den Viertletzten der Tabelle.

Die abstiegsbedrohten Gäste nahmen einen verdienten Zähler aus der Drensteinfurter Dreingau-Halle mit und hinterließen einen sichtlich erstaunten HSG-Trainer Volker Hollenberg. „Ich habe gedacht, dass wir schon weiter sind und auch gegen einen unbequemen Gegner wie Vreden die passenden Lösungen finden. Allerdings ist uns das nicht wirklich gelungen.“

Dabei liefen die ersten zehn Minuten wie geplant, die HSG lag mit 6:2 in Führung. Dann kam Vreden besser ins Spiel und verkürzte bis zur Pause auf 16:14. Nach dem Seitenwechsel verlor die Spielgemeinschaft mehr und mehr den Faden. Vor allem die Deckung produzierte einen Fehler nach dem anderen. „Der Halblinke von Vreden hat 13 Tore geworfen, der Rechtsaußen kam auf zehn Treffer. Abwehr und Torhüter haben trotz verschiedener Umstellungen kein Mittel dagegen gefunden“, analysierte Hollenberg. Und da der TVV in der Abwehr ordentlich zupackte, fiel dem Gastgeber auch das Torewerfen immer schwerer. Vreden hatte sogar kurz vor dem Abpfiff die Chance auf den Sieg. Der Angriff brachte allerdings nichts mehr ein.

Frauen, Bezirksliga 3: DJK Coesfeld II – HSG: 31:25 (16:13). Ein Handballspiel dauert 60 Minuten. Die HSG-Damen riefen aber nur die ersten 20 Minuten ihr Potenzial ab. Da lief alles wie am Schnürchen. Die Gäste agierten im Angriff schnell und überlegt, und die Deckung stand sicher. Das reichte aber nicht, um das Spiel für sich zu entscheiden. Beim Stand von 7:10 nahm der Coesfelder Coach eine Auszeit, die die HSG aus dem Konzept brachte. Danach lief fast nichts mehr zusammen. Im Angriff wurde mit weniger Druck gespielt, und die Chancen wurden liegen gelassen. Die Defensive agierte zu statisch, sodass die Spielgemeinschaft mit einem Drei-Tore-Rückstand (16:13) in die Pause ging.

Auch im zweiten Durchgang fanden die HSG-Damen nicht ins Spiel zurück. Coesfeld ließ sich die Führung nicht mehr nehmen. Am Ende waren die Gäste sehr enttäuscht ob der achten Saisonniederlage. ▪ mt

HSG-Tore:Kliewe (7), Hartmann (5), Kiskämper, Terveer (je 3), Vogelsang, Schmidt, Kneilmann (je 2), Kock (1)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare