HSG-Herren gewinnen „Klassiker“ gegen Senden II

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Benedikt Müller steht mit der HSG nach dem dritten Saisonsieg auf Platz vier.

Männer, Bezirksliga 3: HSG Ascheberg/Drensteinfurt – ASV Senden II: 33:21 (15:11). Im Derby gegen Sendens zweite Mannschaft gingen die Handballer der HSG als Sieger aus der eigenen Halle – und stehen nach fünf Spieltagen mit 7:3 Punkten als Tabellenvierter richtig gut da.

In den ersten zehn Minuten agierten die Gastgeber im „Klassiker“ gegen den Nachbarverein zu passiv und zu langsam. „Wir haben gar nicht ins Spiel gefunden und somit nahm ich eine Auszeit“, sagte Coach Volker Hollenberg. Und die wirkte. Die Spielgemeinschaft war nun wacher und ging über 12:7 bis zur Pause mit 15:11 in Führung. „In der zweiten Halbzeit haben wir sofort nachgelegt, beim 23:13 kam die Derbystimmung nicht mehr auf“, so Hollenberg weiter. Der ASV war zu diesem Zeitpunkt bereits geschlagen.

Die Gäste konnten laut Hollenberg machen, was sie wollten, „wir hatten immer eine passende Lösung“. Und so kam es am Ende zu einem mehr als deutlichen Erfolg für die HSG, die als nächstes am 2. November beim Tabellenzweiten HSG Hohne/Lengerich antritt.

Frauen, Bezirksliga 3: HSG – Ibbenbürener SpVg II: 19:23 (12:11).„Ibbenbüren war ein erwartet starker Gegner, aber da wäre mehr drin gewesen.“ So lautete das Resümee des HSG-Trainers Jochen Bülte nach der zweiten Niederlage seiner Damenmannschaft. Die zeigte zu Beginn des Heimspiels viele Unkonzentriertheiten. Die Reserve der SpVg hingegen war von Anfang an hellwach und nutzte die Fehler der Spielgemeinschaft konsequent aus. Beim Stand von 2:7 drehten die Gastgeberinnen aber auf und kämpften sich Tor um Tor heran. Die Aufholjagd wurde mit dem Ausgleich und einer 12:11-Führung zur Pause belohnt.

Nach dem Seitenwechsel gab es ein Geben und Nehmen beider Teams. Hervorzuheben waren Katharina Kliewe, die immer wieder aus dem Rückraum traf, und Marina Fels. Die HSG-Torhüterin vereitelte in einer wichtigen Phase zwei Siebenmeter. Doch dann wendete sich das Blatt. Die Spielgemeinschaft ließ klare Chancen aus und verlor im Angriff durch leichte Fehler immer wieder den Ballbesitz. Die Gäste nutzten das aus, indem sie ihr Spiel klar aufzogen und immer wieder zum Torerfolg kamen. In der 55. Minute sah die stärkste HSG-Werferin Katharina Kliewe aufgrund der dritten Zwei-Minuten-Strafe die Rote Karte. Die Gastgeberinnen waren danach geschlagen. ▪ mt

HSG-Tore:Kliewe (7), Hartmann, Schmidt (je 4), Kneilmann (2), Weile, Vogelsang

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