Herren der HSG siegen und verlieren

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Sven Goßheger (am Ball) traf gegen Hohne/Lengerich zwei und in Gronau drei Mal.

Männer, Bezirksliga 3: HSG Ascheberg/Drensteinfurt – HSG Hohne/Lengerich: 27:24 (16:13); SV Vorwärts Gronau – HSG: 25:23 (12:15). Die HSG-Herrenmannschaft musste innerhalb von 24 Stunden gleich gegen zwei Spitzenteams spielen. Trainer Volker Hollenberg war nach dem Sieg gegen den neuen Tabellendritten und der knappen Niederlage beim Zweiten „absolut zufrieden“. In der Tabelle ging es hoch auf Platz fünf.

Gegen Hohne/Lengerich – die Partie wurde in der Dreingau-Halle in Drensteinfurt ausgetragen – traten die Gastgeber gerade einmal mit sieben Feldspielern und zwei Torhütern an. Zu allem Überfluss musste Alexander Kramm nach dem Seitenwechsel aufgrund von Rückenproblemen passen. Trotzdem bestimmte die Spielgemeinschaft die Partie, lag zur Pause mit drei Toren vorn und ließ sich die Führung in Hälfte zwei nicht mehr nehmen. „Es hat alles gut funktioniert“, lobte Hollenberg sein Team.

Nur etwa 21 Stunden nach Spielschluss begann das Nachholspiel in Gronau, das zu Hause – bis auf ein Remis – alles gewonnen hat. Im ersten Durchgang rief die erneut personell geschwächte HSG eine richtig gute Leistung ab und führte beim Seitenwechsel mit 12:15. Seine Mannschaft habe „fast alles richtig gemacht“, so Hollenberg. Im weiteren Spielverlauf ließ die Kraft aber nach, die Fehler häuften sich. Gronau kam immer näher heran, ehe die Führung wechselte.

HSG-Tore (gegen Hohne/Lengerich): Lohmann (9), Müller (6), Nübel (6), Kramm (3), Goßheger (2), Köppen

HSG-Tore (in Gronau): Lohmann (6), Müller (6), Logermann (4), Goßheger (3), Bär (2), Kleibolt (2)

Frauen, Bezirksliga 3: DJK Coesfeld II – HSG: 24:23 (9:12). Eine bittere Niederlage musste die Damenmannschaft einstecken. Die Partie beim Tabellenvorletzten, der zuvor sechs Mal in Folge verloren hatte, ging hauchdünn verloren. Nicht nur das knappe Ergebnis war ärgerlich, sondern auch die Tatsache, dass die Gäste über weite Strecken das Spiel dominierten und trotzdem die Punkte abgeben mussten.

Bis zur Pause spielte sich die HSG eine Drei-Tore-Führung heraus. Nach dem Seitenwechsel ging es zunächst positiv weiter – bis zum 13:19, dann häuften sich die Fehler. Der Grund war jedoch nicht eine schlechte Leistung, sondern vielmehr die schlechte personelle Besetzung. Die HSG hatte nur zwei Wechselspielerinnen, eine davon Marieke Breuer, die als A-Jugendliche mit einer Doppelspielberechtigung ihr Debüt in der ersten Mannschaft gab. Zudem verletzte sich Maria Sesler. Die Gastgeberinnen hatten dagegen eine volle Bank und konnten zum Ende richtig Gas geben, während bei der Spielgemeinschaft die Kondition nachließ.

„Ich mache der Mannschaft keine Vorwürfe. Wir haben gut gestanden. Aber da fast alle durchspielen mussten, fehlte zum Schluss die Konzentration“, resümierte Coach Jochen Bülte. Die HSG ist weiter Zweiter. - mt/mak

HSG-Tore: Hartmann (9), Feige (6), Weile (5), Schmidt (2)

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