HSG siegt 45:24 und setzt sich an die Spitze

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Katharina Kliewe (am Ball) traf vier Mal, sah aber am Ende die Rote Karte.

Männer, Bezirksliga 3: HSG Ascheberg/Drensteinfurt – TV Emsdetten III: 45:24 (25:11). Mit einem in der Höhe überraschenden Sieg feierten die Handballer der HSG eine gelungene Heimpremiere. Dabei legte Keeper Oliver Sevenich mit einer bärenstarken Leistung den Grundstein zum Sieg. „Oliver hat mit seinen Paraden der Abwehr die nötige Sicherheit gegeben“, zollte Trainer Volker Hollenberg dem Neuzugang ein Sonderlob.

Die HSG fand trotz des Fehlens von vier Stammspielern gut in die Partie. Über die Zwischenstände 3:0, 13:3 und 20:8 war die Begegnung zur Pause (25:11) bereits entschieden. Vor allem Matthias Lohmann war nicht zu halten, netzte allein in den ersten 30 Minuten zehn Mal ein. Insgesamt kam er auf 13 Treffer. Dieselbe Anzahl verbuchte Benne Müller.

Nach dem Seitenwechsel knüpfte die HSG an die gute Leistung an und baute den Vorsprung weiter aus. „Die Mannschaft hat das sehr gut gemacht und bis zum Schluss konzentriert gespielt“, war Hollenberg nach Spielende zufrieden. Zwar sei Emsdetten kein wirklicher Gradmesser gewesen, doch habe sich der Gast kämpferisch von seiner guten Seite gezeigt. „Die haben sich nicht hängen lassen, so dass es ein ansehnliches Spiel wurde.“

Erfreut nahm Hollenberg zur Kenntnis, dass die Spieler, die zuletzt nicht so große Spielanteile erhielten, ihren Anteil zum Erfolg beitrugen. „Christian Bär, Markus Hattrup, Tobias Köppen und Tobias Logermann haben stark gespielt.“, sagte der Coach.

HSG-Tore: Lohmann, Müller (je 13), Kramm, Köppen (je 4), Kleibolt, Logermann (je 3), Bär, Hattrup (je 2)

Frauen, Bezirksliga 3: HSG – DHG Ammeloe/Ellewick: 21:21 (11:10). Nach dem Remis brachte es Damentrainer Jochen Bülte auf den Punkt: „Letztendlich ist das Unentschieden eine gefühlte Niederlage.“ Trotz eines Vier-Tore-Vorsprungs hatte die Spielgemeinschaft in den letzten fünf Minuten den Sieg verspielt. Das war ärgerlich, denn die HSG hatte in der Partie kontinuierlich die Leistung gesteigert.

Zu Beginn liefen die Gastgeberinnen einem Rückstand hinterher. Beim Seitenwechsel hatte sich das Team eine Führung herausgespielt (11:10). In der zweiten Halbzeit konnte sich zunächst keine Mannschaft absetzen. Mit zunehmender Spielzeit zog die Bülte-Sieben davon. Das lag vor allem an den Torhüterinnen Marina Fels und Kerstin Entrup, die einen Siebenmeter nach dem anderen vereitelten. Beim Stand von 21:17 in der 54. Minute hätte es laut Bülte nur einen Sieger geben dürfen. Doch die Nervosität wuchs – vor allem als Katharina Kliewe die Rote Karte sah. Durch zu viele Fehler hinten, zu schnelle Abschlüsse und verworfene Siebenmeter kam es zu einem aus Sicht der HSG unglücklichen Remis. ▪ mt

HSG-Tore:Kiskämper, Kliewe (je 4), Hartmann (3), Terveer, Weile, Vogelsang Schmidt, Eickmeyer (je 2)

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