HSG-Herren gewinnen Derby, Damen verlieren

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Anna Kiskämper, die vier Mal traf, konnte die Niederlage nicht verhindern.

Männer, Bezirksliga 3: HSG Ascheberg/Drensteinfurt – ASV Senden II: 23:17 (10:7). Das Derby der HSG-Herren gegen die Zweitvertretung aus Senden ging für die Spielgemeinschaft positiv aus. Die Jungs von Trainer Volker Hollenberg siegten gegen den Tabellen- und Ortsnachbarn deutlich, obwohl der ASV verstärkt durch Bundesliga-A-Jugendspieler und Akteure aus der Oberliga-Mannschaft auflief.

Die ersten Minuten verliefen noch sehr ausgeglichen (5:5), dann aber wurde der Spielfluss immer wieder durch Zeitstrafen unterbrochen. Zwischenzeitlich standen nur zwei HSG-Spieler gegen sechs ASV-Akteure auf dem Feld. Die Spielgemeinschaft behielt aber einen kühlen Kopf und erkämpfte sich bis zur Pause eine 10:7-Führung.

Nach dem Seitenwechsel ging es so kurios weiter. Immer wieder stellen die Unparteiischen Spieler vom Feld. Summa Summarum waren es laut Coach Hollenberg 13 HSG- und neun ASV-Akteure. „Das sind für unser Team insgesamt 26 Minuten an Zeitstrafen. Also haben wir fast eine komplette Halbzeit in Unterzahl gespielt. Dafür haben die Jungs das sehr konzentriert und diszipliniert gelöst“, freute sich Hollenberg, dessen Team durch den 23:17-Erfolg am Gegner vorbei auf Platz sechs der Tabelle kletterte.

HSG-Tore: Georg, Kleibolt (je 5), Kramm (4), Lohmann (3), Schulte, Baumhögger (je 2), Trautvetter, Baum (je 1)

Frauen, Bezirksliga 3: HSG – SC Falke Saerbeck: 17:20 (8:11). Im Meisterschaftsspiel gegen den Tabellenzweiten aus Saerbeck konnte die Damenmannschaft der HSG erneut nicht ihr komplettes Potenzial abrufen. Vor heimischem Publikum agierte sie zu statisch, die Gäste hatten eine bessere Spielübersicht.

Zunächst lief es für die Spielgemeinschaft noch nach Plan. Mit 5:3 lag sie in Führung, doch dann häuften sich die Fehler. Saerbeck spielte eine 5:1-Deckung, die Gastgeberinnen hatten dadurch im Angriff mit vielen Ballverlusten zu kämpfen. Und in der Deckung schafften es die Damen von Trainer Jochen Bülte nicht immer, den gut eingespielten Tabellenzweiten zu stören. Wenn doch, wurden die Ballgewinne zu oft durch fehlerhafte Tempogegenstöße nicht genutzt. In der Pause stellte Coach Bülte die Abwehr etwas um. Die wurfstarke Saerbecker Rückraumspielerin wurde hoch gedeckt. Erst fruchtete diese Maßnahme. Die HSG erzwang viele Fehler der Gäste, konnte diese leichten Ballgewinne im Positionsangriff aber nicht im Tore ummünzen. Dann stellte sich Saerbeck im Angriff auf die HSG ein, spielte schlauer, kam dadurch immer wieder zu leichten Toren und führte zwischenzeitlich mit 11:17. Die Gastgeberinnen kämpften sich zwar noch mal heran (15:17), aber das Aufbäumen kam zu spät. Die Partie ging verloren.

Nach der fünften Pleite in Serie ist die HSG nur noch Tabellensiebter. ▪ mt

HSG-Tore:Kiskämper, Kliewe (je 4), Kneilmann, Kock (je 3), Hartmann (2), Kohl (1)

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