HSG-Herren beenden Krise, Damen „nah dran“

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Matthias Lohmann war beim knappen 24:23-Erfolg im Heimspiel der HSG Ascheberg/Drensteinfurt gegen Hohne/Lengerich sieben Mal erfolgreich.

Drensteinfurt - Bezirksliga 3: HSG Ascheberg/Drensteinfurt – HSG Hohne/Lengerich: 24:23 (13:13). Pure Erleichterung bei den Handballern der HSG: Der hauchdünne Sieg gegen das Spitzenteam aus Lengerich beendete nicht nur die vier Partien andauernde Negativserie, sondern war auch das erste Erfolgserlebnis in eigener Halle seit dem 20. September (27:19 gegen Gronau).

„Der Sieg war knapp, aber verdient“, sagte Trainer Volker Hollenberg. Zwei Drittel der Begegnung sei sein Team das bessere gewesen. Einen großen Anteil am doppelten Punktgewinn hatte Matthias Lohmann, der sieben Tore beisteuerte.

Nach einer Auszeit läuft es besser

„Wir sind gut gestartet“, so Hollenberg angesichts einer 4:1-Führung. Doch „unerklärlicherweise haben wir plötzlich 6:10 hinten gelegen“. In dieser „wichtigen Phase“ nahm Hollenberg eine Auszeit. Die zeigte Wirkung: Die Gastgeber glichen aus (10:10). Auch zur Pause stand es unentschieden. In Hälfte zwei zog die HSG auf drei Tore weg. „Den Vorsprung haben wir bis zum Schluss schön durchgebracht“, sagte der Coach. Es wurde aber noch mal spannend. Hohne/Lengerich kam auf einen Treffer heran und hatte Ballbesitz. Den Ausgleich schafften die Gäste jedoch nicht mehr. Nächster Gegner ist Havixbeck.

Tore: Lohmann (7), Müller, Kramm (je 5), Gosheger, Kleibolt, Welzel (je 2), Logermann

Frauen, Bezirksliga 3: HSG – DHG Ammeloe/Ellewick: 28:32 (15:14). Den Blick auf die Tabelle sollten sich die Damen derzeit ersparen. Nach der fünften Pleite in Serie und der achten Niederlage im zehnten Saisonspiel ist die Mannschaft auf dem letzten Platz angekommen. Die Leistung gegen den Vierten aus Vreden, der den fünften Sieg nacheinander einfuhr, war laut Hollenberg trotzdem „gut“.

In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer in der Halle an der Nordkirchener Straße – darunter auch Flüchtlinge, die extra eingeladen worden waren – ein „temporeiches Spiel“. Beide Teams wechselten sich mit der Führung ab. In der zweiten Hälfte „haben wir direkt drei gekriegt“. Beim Stand von 22:27 war die Partie gelaufen. „Wir kamen nicht mehr ran“, sagte Hollenberg. Er attestierte seinen Damen einen Auftritt, der „kämpferisch top“ war. „Die Angriffsleistung hat gepasst. Wir waren nah dran, aber nicht nah genug.“

Zum letzten Spiel des Jahres tritt die HSG am kommenden Samstag (17.15 Uhr) bei der SG Sendenhorst an, die nach fünf Siegen aus den jüngsten sieben Partien Tabellenfünfter ist.

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