HSG-Herren verkaufen sich gegen ASV gut

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Hamms Björn Wiegers gibt dem Nachwuchs Autogramme.

DRENSTEINFURT - Dass die Bezirksliga-Handballer der HSG gegen den Zweitligisten aus Hamm keine Chance haben, war bereits vor der Begegnung klar. Trotzdem platzte die Sporthalle an der Nordkirchener Straße in Ascheberg aus allen Nähten. Sie war ausverkauft. Die 300 Zuschauer konnten nicht nur ein schnelles Spiel sehen, sondern auch das ganze Drumherum genießen.

HSG Ascheberg/ Drensteinfurt – ASV Hamm-Westfalen: 20:44 (10:25).

Es gab eine Tombola mit vielen sportlichen Preisen. Der ASV Hamm-Westfalen stellte einen Fanshop, und eine Firma aus Warendorf bot Outfits an. Gegen 19 Uhr ging es dann los. Zuerst wurde das ASV-Maskottchen „Maxi“ begrüßt. Der Elefant animierte vor allem die vielen jüngeren Zuschauer. Dann liefen die Spieler jeweils mit einem Kind einzeln ein und wurden vorgestellt. Das hatte schon etwas von einem Bundesligaspiel. Und so wurde die passende Atmosphäre geschaffen.

Die Partie leiteten die beiden Schiedsrichter Andreas Averbeck und Patrick Baune. Der ASV begann mit einer offensiven 3:2:1-Deckung und konnte so schnell immer wieder Bälle abfangen und mit Tempo nach vorn spielen. Die haushoch favorisierten Gäste gingen so sehr schnell deutlich in Führung. Die Seiten wurden beim Stand von 10:25 gewechselt. Die HSG konnte zwischenzeitlich aber einige Akzente setzen.

Nach der Pause gelang es den Gastgebern sogar, über schnelle Aktionen zu Tempogegenstoßtoren zu kommen. Bester Werfer war Alexander Kramm, der gegen den Bundesligisten fünf Mal traf. Am Ende waren die Jungs von Trainer Kay Rothenpieler aber der klare Sieger (20:44) – was allerdings keinen in der Sporthalle wunderte.

Vielmehr waren die HSG-Akteure sehr zufrieden. „Für uns ist das Ganze positiv verlaufen. Insgesamt ist Hamm sympathisch aufgetreten und hat die Partie ernst genommen. Wir haben selber Torchance kreiert. Geschenkt wurden sie uns nicht“, sagte ein zufriedener HSG-Trainer Volker Hollenberg. Mannschaftsführer Christian Welzel war regelrecht euphorisch: „Das war eine geile Nummer. Klar waren wir chancenlos, aber das war egal. Hamm ist eine nette, faire Truppe. Das hat Spaß gemacht.“

Organisatorin Kathrin Mühlenbäumer fand vor allem das Auftreten der ASV-Spieler nach dem Abpfiff super: „Es waren sehr viele Kinder in der Halle, und die Spieler haben sich Zeit genommen, um mit den Kids zu sprechen und Autogramme zu schreiben. Und dafür haben wir dieses Event ja auch gemacht. Klar war es viel Arbeit, die hat sich aber gelohnt.“ -  mt

HSG: Sevenich, Gudorf, Broek – Welzel (2 Tore), Logermann, Georg, Kramm (5), Gossheger (3), Kleibolt (4), Lohmann (2), Nübel, Köppen, Müller (4), Hattrup, Bär, Günther

ASV: Doden, Mrkva – Huesmann (3), Doldan (2), Fuchs (2), Wiegers (4), Ritterbach (12), Gudat (8), Wiencek (5), Possehl (6), Gaubatz (2), Landim

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