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Pech gehabt: SVD verliert gegen Preußens U23 durch Eigentor

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Von: Matthias Kleineidam

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Jens-Uwe Niemeyer (vorne rechts) traf mit dem SV Drensteinfurt auf Westfalenligist SC Preußen Münster II. Foto: Kleineidam
Jens-Uwe Niemeyer (vorne rechts) traf mit dem SV Drensteinfurt auf Westfalenligist SC Preußen Münster II. © Kleineidam

Drensteinfurt - Der Doppelpack von Ercan Taymaz reichte nicht. Durch ein Eigentor in der Schlussphase mussten sich die Bezirksliga-Fußballer des SVD der U23 von Preußen Münster unglücklich geschlagen geben. Marcel Bonnekoh hatte nach seinem Debüt an der Seitenlinie nicht viel zu mecken.

Testspiel: SV Drensteinfurt – SC Preußen Münster II: 2:3. „Das war wirklich sehr, sehr gut“, sagte der Co-Trainer, der den urlaubenden Chefcoach Oliver Logermann vertrat. Vor allem defensiv hätten die Drensteinfurter im Vorbereitungsspiel gegen den Tabellenzweiten der Westfalenliga 1 überzeugt. „Die Jungs haben gut durchgezogen“, berichtete Bonnekoh und sprach von einer „guten Laufeinheit“.

Im Vergleich zum 2:2 gegen den TuS Uentrop rückten Dominik Heinsch und Sven Wiebusch für Daniel Ziegner und Sven Grönewäller in die Startelf. Ziegner konnte nicht pünktlich zum Anstoß da sein. Der Führungstreffer für Preußens zweite Mannschaft (15.), die zwei Klassen höher als der SVD um Punkte kämpft, sei ein Geschenk der Stewwerter gewesen, sagte Bonnekoh. Taymaz glich vor der Pause aus (34.) und traf kurz nach dem Seitenwechsel zum 2:1 für die Gastgeber (50.). Tobias Brune hatte Sinthusen Chelvanathan in Szene gesetzt, der lief allein auf den Torwart zu und legte quer auf Taymaz.

Grönewäller trifft ins eigene Netz

„Klar, die hatten natürlich deutlich mehr vom Spiel. Aber zwei Tore schießt du nicht nur durch Glück“, lobte Bonnekoh sein Team. Allerdings gab der Co-Trainer des SVD auch zu: Preußen hatte noch „vier, fünf sehr große Dinger“, um mehr als drei Treffer zu erzielen. In der 71. Minute glichen die Münsteraner aus, in der 82. unterlief dem eingewechselten Sven Grönewäller nach einer Ecke ein Eigentor. „Der Ball wäre einen halben Meter am Tor vorbeigegangen. Sven stand am Pfosten, wollte den Ball wegschießen und kriegt ihn gegen die Hacke“, schilderte Bonnekoh die Szene.

Auch Drensteinfurts dritter Testspielgegner ist ein hochkarätiger. Am nächsten Sonntag (14 Uhr) kommt Landesligist SC Münster 08.

SVD: Kemper, Heinsch, Niemeyer, Brune, van Elten, Chelvanathan, Vieira Carreira, Niehues, S. Wiebusch, T. Weichenhain, Taymaz (eingewechselt: Ziegner, Grönewäller, Fengler)

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