SVD hat in Lohauserholz noch nie was geholt

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Das letzte Duell mit dem TuS Mitte April in Hamm verlor Sven Wiebusch (links) mit dem SV Drensteinfurt 0:1. 

Drensteinfurt - Bezirksliga 7: TuS Germania Lohauserholz – SV Drensteinfurt (Sonntag, 14.30 Uhr). Drei Mal spielten die Fußballer des SVD bislang in Lohauserholz, drei Mal gingen sie als Verlierer vom Platz. Das soll sich ändern. „Wir sind heiß, da endlich was zu holen“, sagt Trainer Ivo Kolobaric.

Die Chancen stehen gut – mag man der Statistik glauben. Der TuS gewann erst ein Heimspiel, ist dafür auf fremdem Platz noch ungeschlagen. „Auswärts sind sie eine Macht, zu Hause schwach“, meint Kolobaric. Für ihn treffen zwei von der Spielanlage her ähnliche Teams aufeinander. „Sie sind eine reine Kontermannschaft – wie wir auch oft.“ Prunkstück der Hammer ist die Defensive. „Nach hinten sind sie sehr stark“, sagt der SVD-Coach und spricht angesichts von nur neun Gegentoren in elf Partien von einer „richtig, richtig guten Abwehr“. Allerdings habe Lohauserholz auch zwei, drei Akteure, die ein Spiel entscheiden könnten. Dazu zählt Torjäger Timo Hilse, der oft mit langen Bällen bedient wird.

Der TuS ist Tabellendritter und kassierte in dieser Saison erst eine Niederlage. Das Team von Michael Scheffler war fast ein Jahr lang ungeschlagen, dann gab es ein 0:2 gegen Wiescherhöfen. Zuletzt kam Lohauserholz beim Spitzenreiter SpVg Beckum nach einem 0:2-Rückstand und zwei Toren in den letzten zehn Minuten zu einem 2:2.

Die Drensteinfurter stehen auf Platz neun und möchten die Aufholjagd nach der ansprechenden Leistung beim 2:1-Sieg gegen die SG Bockum-Hövel fortsetzen. Verzichten muss der SVD auf Oliver Logermann (privat verhindert). „Das ist schon ein Verlust“, sagt Kolobaric. Aber „ich kann nicht meckern. Wir sind gut aufgestellt.“ Nico Weichenhain und Dennis Popil laufen für die A-Jugend auf, die im letzten Spiel der Qualifikation zur Leistungsliga auf den souveränen Spitzenreiter SV Rinkerode trifft (Sonntag 12.30 Uhr/Sportzentrum Erlfeld).

Kreisliga B3 Münster: SG Selm II – SVD II (Samstag, 14.30 Uhr). Die Euphorie vom starken Saisonstart ist verflogen, zwei Niederlagen am Stück haben die zweite Mannschaft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt – und auf Platz sechs abfallen lassen. Heute geht‘s zum Tabellenachten. Selm hat die jüngsten vier Spiele alle für sich entschieden und sitzt den Drensteinfurtern mit zwei Punkten Rückstand im Nacken. - mak

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