Hammerharte Aufgabe für den SVD

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Im Hinspiel, das der SV Drensteinfurt mit 3:0 gewann, spielte Winter-Neuzugang Bünyamin Tas (vorne) noch für Westfalia Soest.

DRENSTEINFURT - Bezirksliga 7: SV Westfalia Soest - SV Drensteinfurt (Montag, 15 Uhr). Seit August, seit dem 0:2 im ersten Heimspiel der Saison gegen Bockum-Hövel, sind sie in der Meisterschaft zu Hause ungeschlagen. Seitdem gelangen den Soestern auf eigenem Platz mit 32 Toren sechs Siege und drei Remis. Von daher haben die Fußballer des SVD am Ostermontag eine harte Nuss - Pardon: ein hartes Ei - zu knacken.

Von einer „spielerisch sehr starken Mannschaft“, spricht Drensteinfurts Trainer Ivo Kolobaric. „Die versuchen ständig Fußball zu spielen.“ Den Grund für die Heimstärke mein Kolobaric zu kennen: „Sie haben einen alten Kunstrasen wie wir damals. Aber ich denke, der liegt uns auch.“

Mit dem vierten Sieg in Serie will der SVD beim Tabellenneunten in Soest, der ebenfalls drei von vier Rückrundenspielen gewonnen hat, die Tabellenführung verteidigen. Die Westfalia will die unglückliche Derby-Niederlage bei RW Westönnen (1:2) vergessen machen. „In dieser Liga ist keiner unschlagbar“, sagt Soests Trainer Rüdiger Hötte. Gleichwohl wäre er mit einem Punkt gegen die Stewwerter bereits zufrieden. Sein Konzept: „Wir wollen defensiv kompakt stehen, vorne mit unseren schnellen Leuten Nadelstiche setzen.“ Kolobaric kann sich allerdings „nicht vorstellen, dass Soest das kann. Die haben eine ganz andere Spielart, Okay, vielleicht haben sie sich in die Richtung entwickelt“, sagte der SVD-Coach.

Oliver Logermann kehrt nach seiner Gelb-Sperre zurück in den Kader des Spitzenreiters. Auch Patrick Kowalik, Keeper Patrick Thomas und Markus Fröchte, der leicht angeschlagen war, sind wieder einsatzbereit. Sven Wiebusch half nach einer Pause am Donnerstag in der zweiten Mannschaft aus, Julian Heinsch hat die fünfte Gelbe Karte gesehen und fällt aus.

Tas will bei Ex-Klub für Wirbel sorgen

Das Hinspiel gewann der SVD mit 3:0. Damals spielte Winter-Neuzugang Bünyamin Tas noch in Soest. Er will bei seinem Ex-Klub für Wirbel sorgen. Die Chancen stehen gut, denn der Spielverein ist nicht nur heimstark, sondern auch defensivschwach. 42 Gegentore stehen bereits zu Buche, nur zwei Teams - Westfalen Liesborn und Schlusslicht SVF Herringen - haben mehr Treffer kassiert. - mak

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