SV Drensteinfurt schlägt den TuS Bremen klar mit 5:1

+
Daniel Möllers (rechts), hier im Zweikampf mit Bremens Spielertrainer Oliver Gabriel, gewann mit dem SV Drensteinfurt am Sonntag deutlich mit 5:1.

Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – TuS Bremen: 5:1. Was ist denn mit den Fußballern des SVD los? Nach einer dürftigen Hinrunde mit nur 17 Zählern aus 16 Spielen wächst das Punktekonto zurzeit so schnell an wie die Staatsverschuldung in Deutschland bis 2010. 18 Zähler holten die Stewwerter in den acht Partien der Rückserie. Durch den deutlichen und ungefährdeten Heimsieg am Sonntag gegen den Abstiegskandidaten aus dem Kreis Soest kletterte das Team von Trainer Ivo Kolobaric sogar an die Spitze der Rückrunden-Tabelle – und auf Platz sechs im Gesamtklassement.

„Nach unten ist endlich Luft“, sagte Torschütze Sven Wiebusch nach dem dritten Dreier in Serie. Er und seine Teamkollegen, die zur Winterpause noch auf Platz 14 standen, haben mittlerweile zehn Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Da dürfte nichts mehr anbrennen. Das sieht Kolobaric ähnlich: „Noch zwei Siege, dann ist es vorbei.“ Drensteinfurts Coach freute sich zwar, dass seine Jungs „verdient gewonnen“ hätten, äußerte aber auch Kritik: „Wir haben viele technische Fehler gemacht – zu viele.“ Allerdings waren die ersatzgeschwächten Gäste aus Bremen zu schlecht, um den SVD ernsthaft zu fordern. Sie leisteten sich noch mehr Stockfehler.

Nachdem Isse Sander mit einem Flachschuss am Keeper des TuS gescheitert war (5.) und Sven Wiebusch vorbeigeschossen hatte (10.), erzielte Letzterer nach Vorarbeit von Tobias Volkmar in der 12. Minute mit dem Kopf das 1:0. Danach kamen auch die als Viertletzter angereisten Bremer zu Chancen. In der 22. Minuten trafen sie sogar – wegen einer Abseitsposition erkannte der Schiedsrichter das Tor aber nicht an. Zwei Minuten später rettete Alexander Pankok vor einem einschussbereiten Spieler des TuS. Auf der anderen Seite parierte Lukas Heimann einen Schuss von Sander stark (30.). Ein Missverständnis im Aufbauspiel des SVD nutzte Alexander Homann zum Ausgleich. Er vollendete einen Konter der Gäste mit einem Schuss ins kurze Eck (33.). Schlussmann Daniel Stratmann war zwar noch dran am Ball, musste aber hinter sich greifen. Kurz vor der Pause brachte Oliver Logermann die Stewwerter mit einem platzierten Schuss aus gut 30 Metern erneut in Führung (42.) – seine mit Abstand beste Szene im Spiel.

Nach dem Seitenwechsel kam von Bremen gar nichts mehr. Der SVD hatte vor rund 70 Zuschauern leichtes Spiel im Erlfeld. Isse Sander köpfte nach einer Ecke das 3:1 (51.). Der Winter-Neuzugang traf damit im vierten Spiel in Serie. Kapitän Dominik Heinsch erhöhte mit einem Freistoß aus dem Halbfeld auf 4:1 (62.). Auch wenn nach dem Abpfiff gleich mehrere Akteure das Tor für sich reklamierten – so richtig hatte keine die Flugbahn des Balles verändert. Nach einem Abseitstor von Dennis Drepper (66.) scheiterte der kurz zuvor eingewechselte Lars Hülsmann an der Latte (74.). Das schönste und letzte Tor der Partie fiel in der 81. Minute: Sander flankte nach einem Hackentrick auf den eingewechselten Jan Wiebusch, der das Leder per Flugkopfball über die Linie drückte – 5:1. ▪ mak

SVD: Stratmann, Heinsch, Pankok, Kowalik, D. Drepper, Sander, S. Wiebusch, Logermann, Gieseler, Möllers, Volkmar (eingewechselt: van Elten, Hülsmann, J. Wiebusch)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare