SV Drensteinfurt überrascht beim TuS Wiescherhöfen

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Yannick Gieseler (Mitte) wird dem SV Drensteinfurt fürs Erste fehlen.

Bezirksliga 7: TuS Wiescherhöfen – SV Drensteinfurt: 0:3. Im Kampf um den Klassenerhalt haben die Fußballer des SVD ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Das Team von Trainer Ivo Kolobaric setzte sich beim Herbstmeister in Hamm überraschend (deutlich) durch und brachte Wiescherhöfen die erste Heimniederlage der Saison bei.

„Wir haben überragend gespielt“, sagte Kolobaric nach dem sechsten Sieg, durch den der SVD zumindest bis Sonntag die Abstiegsplätze verließ. Seine Elf habe den Favoriten „taktisch komplatt beherrscht“, so Kolobaric. „25, 30 Meter vor unserem Tor war die Grenze für die. Ich merke, dass sich meine Jungs deutlich mehr an die taktischen Vorgaben halten“ als zu Beginn der Saison. Das zahlt sich aus: Die Drensteinfurter spielten zum zweiten Mal in dieser Saison zu null und haben aus den letzten fünf Spielen des Jahres zehn Punkte geholt.

„Wir hatten zehn gute Aktionen“, freute sich Kolobaric und ärgerte sich lediglich ein wenig über die Chancenverwertung. Schon vor der Pause hätten Oliver Logermann und Dennis Drepper den SVD in Wiescherhöfen in Führung bringen müssen. Das holten sie im zweiten Durchgang nach. Mit drei Toren innerhalb von nur zehn Minuten schockten die Gäste den Spitzenreiter. „Die Tore waren richtig geil“, lobte Stewwerts Coach. Beim 0:1 in der 52. Minute verdiente sich Keeper Daniel Stratmann einen Scorerpunkt, Logermann war mit einem sehenswerten Heber erfolgreich.

Fußball Bezirksliga: TUS Wiescherhöfen - SV Drensteinfurt 0:3

Ähnlich war das 0:2 von Dennis Drepper, der aus 25 Metern traf (58.). „Das war gewollt“, meinte Kolobaric zum sechsten Saisontor des Yougsters. Beim 0:3 schloss Sven Wiebusch eine „geile Aktion“ (Kolobaric) ab, die Dennis Wagner eingeleitet und Drepper und Logermann fortgesetzt hatten. „Sven hätte noch zwei Tore mehr machen müssen“, sagte Kolobaric. Die Hammer hatten erst in der 75. Minute ihre erste gute Chance. Doch es blieb beim 0:3, mit dem sich der SVD für die bittere Hinspielpleite (0:4) revanchierte.

Weiter geht‘s für die Drensteinfurter in der Liga am 16. Februar mit dem Heimspiel gegen den Türkischen SC Hamm. Dann wird Yannick Gieseler nicht mit dabei sein. Er wird Kolobaric zufolge berufsbedingt erst im März wieder für den SVD auflaufen – wenn überhaupt. Dafür sei der Verein zurzeit auf der Suche nach einem Offensivspieler, bestätigte Kolobaric auf Nachfrage. ▪ mak

SVD: Stratmann, van Elten, Möllers, D. Heinsch, Logermann, B. Drepper, D. Drepper, J. Wiebusch, S. Wiebusch, Gieseler, Wagner (eingewechselt: Kowalik, Pankok, T. Wiebusch)

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