SV Drensteinfurt und SVF Herringen trennen sich 4:4

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Dominik Heinsch (rechts) war in Herringen wieder dabei.

Bezirksliga 7: SVF Herringen – SV Drensteinfurt: 4:4. Turbulent, torreich und tragisch: Das Duell zwischen den Fußballern des SVD und den vom Abstieg bedrohten Hammern hatte einiges zu bieten. Acht Tore fielen – vier auf jeder Seite und sechs bereits vor der Pause. Den Ausgleich zum 4:4-Endstand kassierten die Drensteinfurter erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit.

„Eigentlich müssten wir traurig sein, dass wir zwei Punkte verloren haben“, sagte Trainer Ivo Kolobaric, war aber zufrieden mit dem Unentschieden. „Das war der SVD aus der Rückrunde. Wir haben richtig geile Konter gefahren“, lobte Kolobaric seine Elf. Der Klassenerhalt ist damit so gut wie perfekt –selbst wenn das Heimspiel gegen Bad Westernkotten wiederholt werden sollte (der WA berichtete). Neun Punkte beträgt derzeit der Vorsprung auf die SF Ostinghausen, die nur noch zwei Mal spielen.

Gegen den Fünftletzten musste Kolobaric auch auf Stammtorwart Daniel Stratmann verzichten, der aus gesundheitlichen Gründen ausfiel. Für ihn stand A-Junior Fabian Lettmann im Tor. In der 9. Minute brachte Isse Sander die Gäste in Führung. Mit einem Doppelschlag drehte Herringen die Partie. In der 13. Minute musste Thomas Wilczek den Ball nur noch über die Linie schieben, eine Minute später traf Marvin Nuß zum 2:1. Doch der SVD brauchte nicht lange, um zu antworten. Nach einer Ecke war Bernd Drepper zur Stelle und glich aus (21.). Kurz vor der Pause fielen zwei weitere Treffer. Erst verwandelte Irfan Uzungelis einen Freistoß zum 3:2 (43.), dann schaffte erneut Sander das 3:3, mit dem es in die Pause ging.

Im zweiten Durchgang gab es zwar weiterhin Chancen, aber zunächst keine Tore mehr. Die Drensteinfurter lauerten auf Konter. „Zwischen der 60. und 80. Minute sind wir drei, vier Mal allein aufs Tor zugelaufen“, sagte Coach Kolobaric. Der Kopfballtreffer zum 3:4 durch Dennis Drepper (84.) war nicht der letzte. Marvin Krause köpfte spät den Ausgleich (90.+2). „Die haben 90 Minuten blind lange Bälle gespielt. Eigentlich traurig, das ist eine spielerisch gute Truppe“, sagte SVD-Coach Kolobaric über den Gegner. ▪ mak

SVD:Lettmann, Heinsch, Pankok, Kowalik, B. Drepper, D. Drepper, Sander, S. Wiebusch, Wagner, van Elten, Logermann (eingewechselt: Schrutek, Fröchte, T. Wiebusch)

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