SV Drensteinfurt gewinnt bei der Warendorfer SU mit 2:1

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Daniel Möllers (rotes Trikot) erzielte den Ausgleich für den SV Drensteinfurt – sein drittes Saisontor.

Bezirksliga 7: Warendorfer SU – SV Drensteinfurt: 1:2. Ivo Kolobaric schüttelte den Kopf. Nicht etwa wegen der Leistung seiner Elf. Die war gut. Auch die Ausbeute passte. Der SVD sackte drei Punkte ein. Was der Coach der Stewwerter Fußballer ganz und gar nicht verstehen konnte, waren die Platzbedingungen. „Das war ein Pferdeacker. Den Ball zu stoppen, war schon eine Kunst. Unser alter Kunstrasenplatz ist im Vergleich zum Hauptplatz in Warendorf ein Wembley-Rasen.“

Mehr zu meckern hatte Kolobaric aber nicht. Schließlich hatten sich seine Jungs wie im Hinspiel mit 2:1 gegen die WSU durchgesetzt. „Das war schwere Arbeit“, meinte der SVD-Trainer nach dem zehnten Saisonsieg. Durch den vierten Sieg aus den jüngsten fünf Spielen zogen die Drensteinfurter nach Punkten mit dem Gegner gleich und verbesserten sich auf den neunten Rang – die beste Platzierung seit dem 2. Spieltag. Das Polster auf den ersten Abstiegsplatz beträgt mittlerweile sieben Zähler.

Der SVD war in der Kreisstadt bei frühsommerlichen Temperaturen kalt erwischt worden. Bereits in der 4. Minute trafen die Warendorfer aus kurzer Distanz zum 1:0. „Da haben wir ein bisschen geschlafen“, sagte Kolobaric. Danach habe sein Team das Spiel kontrolliert. „Wir hatten fünf, sechs gute Chancen.“ Zwei davon nutzten die Gäste. Erst glich Daniel Möllers kurz vor der Pause mit seinem dritten Saisontor aus (45.), kurz nach dem Seitenwechsel schloss Isse Sander einen Konter mit einem Schuss aus gut 18 Metern ins Eck ab – 1:2 (53.).

Weitere Möglichkeiten ließen Sander, der den WSU-Keeper ausfummeln wollte, Patrick Kowalik, der frei vorm Tor auftauchte, und Oliver Logermann liegen. Das hätte sich in der 90. Minute fast gerächt. Doch SVD-Schlussmann Daniel Stratmann parierte einen „super geilen Kopfball“ (Kolobaric) – und hielt damit den Sieg in Warendorf fest. Andernfalls hätte Drensteinfurts Coach nach dem Abpfiff sicherlich noch länger den Kopf geschüttelt. ▪ mak

SVD: Stratmann, Heinsch, Pankok, Kowalik, B. Drepper, D. Drepper, Sander, S. Wiebusch, Möllers, Logermann, T. Volkmar (eingewechselt: van Elten, Gieseler, Kunz)

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