Fußballer des SVD gewinnen gegen Liesborn 5:3

+
Kapitän Dominik Heinsch (rechts), hier im Duell mit einem Liesborner, gewann mit dem SV Drensteinfurt am Freitagabend 5:3 gegen Westfalen Liesborn.

Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – Westfalen Liesborn: 5:3. Das hatte es auf dem Stewwerter Sportplatz lange nicht mehr gegeben. Als Isse Sander am Freitagabend in der 76. Minute das 4:2 für die Fußballer des SVD erzielt hatte, skandierten einige der rund 70 Zuschauer in Richtung der Gäste aus Wadersloh: „Ihr könnt nach Hause fahr’n!“ Das war zwar etwas voreilig, weil Liesborn nur drei Minuten später nochmals verkürzte. Doch am Ende feierten die Drensteinfurter im vorgezogenen Heimspiel gegen den Tabellenfünften einen 5:3-Sieg.

Trainer Ivo Kolobaric, der während der ebenso spannenden wie sehenswerten Partie die Seitenlinie hoch- und runtergelaufen war, sah den Schlüssel zum Erfolg in der Zweikampfstärke und der Ordnung. „Wir haben gut gestanden“, lobte der Kroate seine Jungs für die Defensivarbeit. Zu kritisieren hatte er lediglich die Chancenverwertung: „Wir standen in der ersten Halbzeit sieben Mal allein vorm Tor.“

Die Liesborner, die das Hinspiel gegen den SVD 5:4 und nach der Winterpause alle vier Partien gewonnen hatten, waren als Favorit in die Begegnung auf dem Kunstrasenplatz gegangen. Die Gäste machten zwar von Anfang an das Spiel, die Tore aber die Drensteinfurter. Nachdem Patrick Kowalik den Ball nicht getroffen hatte und Isse Sander am Keeper gescheitert war (7.), umkurvte Dennis Drepper den Torwart und traf aus spitzem Winkel zum 1:0 (18.). In der 32. Minute setzte Drepper Oliver Logermann in Szene, doch der Angreifer schoss aus kurzer Distanz den Schlussmann an. Allerdings war Sander zur Stelle. Dessen Nachschuss prallte vom Aluminium an den Keeper und von dort aus ins Tor – 2:0. In der 38. Minute vergab Logermann die nächste Großchance. Drei Minuten später machte er es besser, nahm den Ball gut an und vollstreckte zum 3:0. Mit der ersten richtig guten Möglichkeit Liesborns verkürzte Felix Große Wienker auf 3:1 (44.).

Nach einem gekonnten Doppelpass hätte Kowalik erhöhen können, verzog aber (48.). Auch Tobias Volkmar schoss am Tor vorbei (52.). Danach erhöhten die Gäste den Druck. Mit einem Traumtor aus gut 20 Metern erzielte Jürgen Fahnenstiel den 3:2-Anschlusstreffer (61.), doch Sander stellte den alten Abstand wieder her. Er traf nach einer Flanke von Drepper per Volleyschuss (76.). Doch es blieb spannend. Fahnenstiel sorgte vom Elfmeterpunkt für das 4:3 (79.). Der eingewechselte Dominik Kunz machte nach einer starken Vorarbeit von Kowalik aber alles klar und läutete mit dem 5:3 die Kabinenparty ein (88.). Während der SVD auf Tabellenplatz zehn kletterte und zumindest bis Sonntag sieben Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz hat, verpasste Liesborn den Sprung auf Platz drei.

SVD:Stratmann, Heinsch, B. Drepper, Kowalik, Pankok, D. Drepper, S. Wiebusch, T. Volkmar, Möllers, Sander, Logermann (T. Wiebusch, Kunz, van Elten) ▪ mak

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare