SVD klettert auf Platz zwei

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Yannick Niehues (rechts) feierte mit dem SV Drensteinfurt gegen Westönnen den zehnten Saisonsieg.

Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt - RW Westönnen: 4:0. Die Saison ist noch lang. Zwölf Begegnungen haben die Fußballer des SVD noch zu absolvieren, 36 Punkte sind noch zu holen. Doch nach dem zweiten Sieg im zweiten Spiel nach der Winterpause deutet sich an, dass die Drensteinfurter gute Chancen auf den Aufstieg in die Landesliga haben.

Durch den deutlichen Erfolg im Verfolgerduell mit dem Tabellenvierten aus Werl kletterten sie auf Platz zwei. Während Spitzenreiter Rhynern II gegen den Vorletzten Bönen erneut durch ein spätes Tor gewann (1:0) und weiter drei Zähler Vorsprung hat, gingen auch Bad Westernkotten (1:2 beim Drittletzten SV Lippstadt II) und die SG Bockum-Hövel (0:4 bei der Warendorfer SU) leer aus.

Die rund 120 Zuschauer im Erlfeld sahen nur drei Stewwerter in der Startelf. „In der ersten Halbzeit haben wir das Spiel kontrolliert“, sagte SVD-Coach Ivo Kolobaric. Nach einer Flanke von Bünyamin Tas sorgte Oliver Logermann in der 25. Minute für die Führung. Zehn Minuten später passte Logermann im Strafraum flach vorher, Isse Sander musste den Ball nur noch über die Linie drücken - 2:0. Damit ging es in die Pause. Von der 55. bis 65. Minute leisteten sich die Gastgeber einen „Blackout“, wie es Kolobaric ausdrückte. Westönnen kam zu einer Dreifach-Chance. Zwei Mal parierte SVD-Keeper Patrick Thomas stark, ein Mal rettete der Pfosten (59.). Außerdem pfiff der Schiedsrichter einen Elfmeter für RWW zurück und gab nur einen indirekten Freistoß, der nichts einbrachte (64.). Ähnlich wie in der Vorwoche beim 4:1 gegen den TSC Hamm überstanden die Drensteinfurter diese kritische Phase unbeschadet. Nachdem Sander zwei gute Möglichkeiten vergeben hatte (62., 69.), entschied der eingewechselte Markus Fröchte das Spiel mit dem 3:0 (78.). Sein Freistoß war alles andere als unhaltbar. Tas setzte den Schlusspunkt (87.). Julian Heinsch verpasste das 5:0 (90.).

„Wir lassen so einem Gegner grundsätzlich mehr Platz“, sagte Kolobaric. Er attestierte seinem Team eine gute Leistung - aber nur in 75 von 90 Minuten. - mak

SVD: Thomas, J. Heinsch, D. Heinsch, Brajkovic, Niehues, Eising, Sander, Gieseler, J. Wiebusch, Logermann, Tas (eingewechselt: Fröchte, S. Wiebusch, Grönewäller)

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