Fußballer des SVD verlieren gegen Westfalia Soest 0:2

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Die Drensteinfurter, hier Yannick Gieseler (links), verloren 0:2 gegen Soest.

Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – SV Westfalia Soest: 0:2. Das ist auch eine Aussage. Ivo Kolobaric verweigerte nach der Heimniederlage gegen Soest eine Stellungnahme zum Spiel. „Kein Kommentar“, sagte der Trainer des SVD – und fügte nur noch hinzu: „Das ist besser so.“ Allerdings musste Kolobaric auch keine Kritik äußern. Man konnte ihm im Gesicht ablesen, was er von dem Engagement seines Teams hielt.

Dass die Drensteinfurter am Sonntag leer ausgingen, war keine große Überraschung. Schließlich stand dem Coach nur eine Notelf zur Verfügung. In Isse Sander, Oliver Logermann, Jan Wiebusch, Bernd Drepper, Dominik Kunz, Dominik Heinsch und Daniel Möllers fehlten gleich sieben Spieler aus verschiedenen Gründen. Sein Debüt gab Markus Fröchte – ein weiterer A-Jugendlicher in der Startelf. Zudem gab Dennis Wagner nach langer Verletzungspause sein Comeback.

Der SVD kam nie für einen Sieg infrage. Von Anfang an hatten die Gäste aus Soest mehr Ballbesitz und auch die besseren Ideen. Viele Chancen spielten aber auch sie sich nicht heraus. In der 24. Minute parierte Stewwerts Schlussmann Daniel Stratmann einen Schuss, in der 43. Minute war er bei einem Versuch von Daniel Paya Fernandez machtlos – 0:1. Die einzige Möglichkeit der Drensteinfurter hatte Tobias Volkmar, dessen Schuss rechts am Tor vorbeiging (30.).

Auch der zweite Durchgang war arm an Höhepunkten. Nachdem die Soester das Tor verfehlt hatte (56.), parierte der Gäste-Keeper einen Versuch von Dennis Drepper (63.). Die Entscheidung fiel in der 65. Minute. Bünyamin Tas war frei durch und erhöhte problemlos auf 0:2. Die letzte Gelegenheit der Gastgeber hatte Drepper, der mit der Picke rechts vorbeischoss (82.). Auf der anderen Seite verhinderte Stratmann das 0:3 (83.).

Durch die 13. Saisonniederlage musste der SVD nicht nur den Gegner aus Soest, sondern auch Westfalia Rhynern II in der Tabelle vorbeiziehen lassen und ist nur noch Achter. Sollte das Heimspiel gegen den SuS Bad Westernkotten annuliert und wiederholt werden (der WA berichtete), würde der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf fünf Punkte schmelzen. Dann wären die Drensteinfurter noch nicht durch. Vier Spieltage stehen noch aus. ▪ mak

SVD:Stratmann, Gieseler, Kowalik, D. Drepper, Fröchte, S. Wiebusch, Pankok, Volkmar, van Elten, T. Wiebusch, D. Wagner (eingewechselt: Schrutek)

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