Fußballer des SVD schlagen Lohauserholz mit 3:1

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Dennis Drepper (hinten), der eine Woche zuvor beim 4:0 gegen Neubeckum drei Mal für den SV Drensteinfurt getroffen hatte, erwischte diesmal keinen guten Tag.

Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – TuS Germania Lohauserholz-Daberg: 3:1. Wie eng Freud und Leid im Sport beieinander liegen können, erlebte Dennis Drepper innerhalb von nur acht Tagen. Hatte der Youngster beim 4:0-Erfolg des SVD gegen Schlusslicht SV Neubeckum eine Woche zuvor einen Sahnetag erwischt, ging der A-Jugendliche dieses Mal in der 78. Minute entnervt und frustriert vom Platz. Drepper gelang kaum etwas – und ärgerte sich selbst am meisten drüber. Trotzdem gab es wieder drei Punkte für Stewwerts Fußballer – zum fünften Mal in Serie.

„Wir haben verdient gewonnen“, resümierte Trainer Ivo Kolobaric. Allerdings ärgerte er sich darüber, dass sein Team gegen den Tabellenelften „so viele Chancen“ ausließ, statt die Partie vorzeitig zu entscheiden. Bei einem Zwölf-Punkte-Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz ist es sechs Spiele vor dem Saisonende nur noch eine Frage der Zeit, wann der SVD den Klassenerhalt perfekt macht. Der Sieg gegen die Hammer war übrigens eine Premiere für Kolobaric und seine Jungs. Die bisherigen drei Duelle mit Lohauserholz hatten die Drensteinfurter verloren.

Die lediglich 45 Zuschauer sahen eine turbulente Anfangsphase auf dem extrem rutschigen Rasenplatz im Erlfeld. Nach einem Foulspiel von Alexander Pankok zeigte Schiedsrichter Florian Böhm bereits in der 4. Minute auf den Elfmeterpunkt. Doch Klodian Kola scheiterte mit einem schwachen Schuss an SVD-Keeper Daniel Stratmann. Kurz darauf fiel das erste Tor – auf der anderen Seite. Nach einer Flanke von Oliver Logermann drückte Daniel Möllers den Ball aus kurzer Entfernung über die Linie (7.) – sein viertes Saisontor. Mit einer Flanke aus dem Halbfeld, die an Freund und Feind vorbeiging, erhöhte Isse Sander in der 15. Minute auf 2:0. Dennis Drepper hätte schnell alles klar machen können, scheiterte aber am Torwart (22.). Im Gegenzug war Stratmann zur Stelle und verhinderte den Anschlusstreffer (23.). Danach plätscherte das Spiel vor sich hin, gute Chancen gab es bis zur Pause keine mehr.

Die erste Möglichkeit nach dem Seitenwechsel gehörte den Gästen. Stratmann parierte einen Flachschuss zur Ecke (49.). Vier Minuten später verpasste erneut Drepper das 3:0, sein Abschluss war zu schwach. Nachdem der TuS drüber geschossen hatte (63.), bekam Drepper die nächste Chance. Nach einem Konter über Sander und Logermann stand er ganz frei vorm Tor, schoss aber zu unplatziert, sodass Lohauserholz' Schlussmann noch an den Ball kam und klärte (69.). Drei Minuten später fiel es dann aber – das 3:0. Sander leistete die Vorarbeit, Leo van Elten, der in die Startelf gerückt war, musste das Leder nur noch ins leere Tor schieben.

Den Gegentreffer kassierte der Tabellensechste in der 80. Minute. Nach einer Ecke bekamen die Stewwerter den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Igor Braun profitierte von dem Durcheinander im Fünf-Meter-Raum und verkürzte auf 3:1 (80.). Mehr ließ der SVD nicht zu. Die letzte Gelegenheit der Partie hatte Sander, doch der Angreifer scheiterte am Keeper (88.). Weil Patrick Kowalik wegen einer Platzwunde am Kinn vom Platz musste und Coach Kolobaric schon drei Mal gewechselt hatte, spielten die Gastgeber gegen das vom Papier her zweitstärkste Auswärtsteam der Liga zu zehnt zu Ende.

SVD: Stratmann, Heinsch, Pankok, Kowalik, B. Drepper, Logermann, Sander, D. Drepper, van Elten, Möllers, Gieseler (eingewechselt: Kunz, Volkmar, Hülsmann)

Das Kreispokal-Halbfinalspiel gegen die Warendorfer SU, das am Gründonnerstag wegen Dunkelheit abgebrochen worden war, wird am Mittwoch, 30. April (19.30 Uhr), wiederholt. ▪ mak

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