SVD verliert Spiel und Anschluss

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SVD-Stürmer Bünyamin Tas (r.) blieb blass.

DRENSTEINFURT - Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt - VfL Sassenberg: 2:3. Gut, dass sich ihm keiner in den Weg stellte. Völlig frustriert und mit einem Gesichtsausdruck, als wäre gerade die Welt untergegangen, stapfte Patrick Thomas nach dem Abpfiff vom Platz und verschwand direkt in der Kabine. Drei Mal hatte der Keeper der SVD-Fußballer hinter sich greifen müssen.

Weil die Drensteinfurt aber wie im Hinspiel (2:2) nur zwei Mal trafen, verloren sie zum ersten Mal in dieser Saison zwei Spiele in Serie und im Kampf um den Aufstieg den Anschluss an Bad Westernkotten. Der Spitzenreiter hat sieben Spieltage vor Schluss sechs Punkte Vorsprung. Das einzig Gute: Rhynern II verlor ebenfalls.

„Einigen Spielern fehlt die Form. Das können wir nicht kompensieren. Wir sind an unsere Grenzen gestoßen“, sagte Trainer Ivo Kolobaric und vermisste das richtige Engagement: „Unsere große Waffe war die Zweikampfstärke. Die haben wir komplett verloren.“ Die Sassenberger „sind durch unsere Reihen spaziert“.

Die nur rund 60 Zuschauer im Erlfeld sahen eine wenig sehenswerte erste Halbzeit. Ideen der Stewwerter? Fehlanzeige! In der 17. Minute traf Tobias Brand zum 0:1, nachdem die Gäste mit einem Pass die komplette Abwehr des SVD ausgehebelt hatten. In der 44. Minute hatte der VfL nach einem Freistoß aus dem Halbfeld das 0:2 auf dem Fuß, doch Torwart Thomas parierte.

Im zweiten Durchgang wählte Coach Kolobaric eine offensivere Taktik, zog den früh für den verletzten Yannick Gieseler eingewechselten Michel Eising vor. Nach einem Ballverlust erhöhte Torjäger Johannes Vogelsang per Flachschuss ins lange Eck (51.). Einen Freistoß von Sven Grönewäller köpfte der völlig freie Eising zum 1:2 ins Tor (61.). Oliver Logermann scheiterte kurz darauf am Schlussmann (63.). Nach einer Flanke von der rechten Seite erhöhte Brand auf 1:3 (65.). Nachdem Logermann und Yannick Niehues das 2:3 verpasst hatten (74.), traf Logermann per Kopf zum Anschlusstreffer (83.). Kurz darauf hätte er beinahe den Ausgleich geköpft. Doch Sassenbergs Keeper parierte stark (84.).

Julian Heinsch sah wegen wiederholten Foulspiels von Schiedsrichterin Vanessa Arlt die Gelb-Rote Karte (88), Jan Wiebusch hätte aufgrund einer Notbremse Rot sehen müssen. Doch Arlt pfiff das Foul nicht (90.). - mak

SVD: Thomas, J. Heinsch, Fröchte, Gieseler, J. Wiebusch, Niehues, Tas, Brajkovic, D. Heinsch, Wagner, Logermann (eingewechselt: Eising, S. Wiebusch, Grönewäller)

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