SVD verabschiedet sich vom Aufstiegskampf

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Jan Wiebusch (links) verlor mit dem SV Drensteinfurt in Lippstadt.

DRENSTEINFURT - Bezirksliga 7: SV Lippstadt II - SV Drensteinfurt: 4:3. Das Thema Aufstieg hat sich erledigt. Und „wir sind auch komplett erledigt“, sagte Ivo Kolobaric nach der dritten Niederlage am Stück. Der Trainer des SVD war extrem enttäuscht. „Man denkt immer, man hat alles gesehen. Aber so ein Spiel nimmt einem die Lust am Fußball. Ich will eigentlich ein Jahr kein Spiel sehen, geschweige denn mitmachen.“

Und einmal in Fahrt, deckte Kolobaric die Schwächen seiner Elf schonungslos auf. „Im eigenen und im gegnerischen Sechzehner waren wir katastrophal.“ Die Drensteinfurter hätten 80 Minuten lang auf ein Tor gespielt und „20 richtig gute Chancen“ nicht genutzt. „So extrem haben wir noch nie Druck gemacht“, sagte Kolobaric. Einzig Kapitän Dominik Heinsch und Markus Fröchte seien nicht in eine Großchance verwickelt gewesen. „Das ist richtig bitter. Der Gegner kommt fünf Mal nach vorne und schießt vier Tore.“

Durch die Niederlage beim besten Team der Rückrunde, das seit Ende November ungeschlagen ist, hat der SVD sechs Spieltage vor dem Saisonende neun Punkte Rückstand auf Spitzenreiter SuS Bad Westernkotten und sechs auf den Tabellenzweiten Westfalia Rhynern II. Die Hammer sind am Sonntag nächster Gegner der Stewwerter.

Die traten in Lippstadt ohne Isse Sander, Yannick Gieseler, Lars Hülsmann (alle verletzt), Julian Heisch (fünfte Gelbe), Dennis Wagner (Urlaub) und Patrick Kowalik an. Robin Wichmann und Pascal Ahlers aus der A-Jugend halfen aus. Wichmann kam in der 58. Minute für Sven Grönewäller. „Im Mittelfeld haben wir es gut gemacht“, sagte Coach Kolobaric. „Wir waren deutlich besser.“ Trotzdem erzielten die Lippstädter das erste Tor (33.). Nach dem Seitenwechsel glich Oliver Logermann aus (62.). Vor dem 2:1 (73.) lief ein Akteur der Gastgeber in sechs Drensteinfurter und spielte alle aus. Wieder egalisierte Logermann (78.). Als ein Lippstädter wegen Meckerns die Rote Karte sah (80.), schien das Spiel zu kippen. Doch die zweite Mannschaft des Oberligisten ging erneut in Führung (86.). Nach einem Heber von Michel Eising zum 3:3 (90.) sorgten die Gastgeber in der Nachspielzeit für den Knock-out des SVD (90.+2). - mak

SVD: Thomas, Fröchte, J. Wiebusch, Grönewäller, Niehues, Tas, S. Wiebusch, Brajkovic, D. Heinsch, Logermann, Eising (eingewechselt: Wichmann, van Elten)

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