SVD als Erster gegen den Letzten aus Lippstadt

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Trainer Ivo Kolobaric

DRENSTEINFURT - Es klingt skurril, doch Ivo Kolobaric meint es ernst. „Es ist das schlimmste Spiel für einen Trainer“, sagt der Coach der SVD-Fußballer und sieht „harte Arbeit“ auf seine Mannschaft zukommen. Dabei treffen die Drensteinfurter am 9. Spieltag als Spitzenreiter zu Hause auf das Schlusslicht.

„Egal, was du machst, du kannst nur verlieren“, meint Kolobaric, dessen Team das Verlieren eigentlich verlernt und noch keine Niederlage in der Liga kassiert hat. Das Problem sei, dass einige seiner Spieler den Gegner angesichts der Tabellensituation auf die leichte Schulter nähmen. „Wenn wir taktisch und diszipliniert stehen, ist egal, wer der Gegner ist“, so Kolobaric, „ansonsten haben wir Probleme.“

Der Aufsteiger aus Lippstadt ist sieglos, hat bislang nur zwei Zähler eingefahren und erst vier Tore geschossen, aber auch erst 14 kassiert. In vier der letzten fünf Spiele gab es sogar nur ein Gegentor. Überraschend war das 1:1 in Wiescherhöfen.

Beim SVD fehlen Oliver Logermann (Urlaub), Dennis Wagner (verletzt) und Alexander Pankok, der nicht trainieren konnte. Die Wiebusch-Brüder sind wieder dabei. Sicher ist auch: Die Verfolger der Stewwerter nehmen sich in direkten Duellen die Punkte gegenseitig weg. Das Spiel findet der Bezirksliga 7 findet Sonntag um 15 Uhr statt.

Kreisliga B2 Münster: SVD II – DJK GW Amelsbüren (Sonntag, 12.30 Uhr).

Die zweite Mannschaft will die Negativserie von drei Niederlagen mit 15 Gegentoren beenden – und damit auch die rasante Talfahrt in der Tabelle. Als 14. empfangen die Drensteinfurter den Achten aus Münster. Amelsbüren stellt mit 27 Treffern den zweitbesten Angriff der Liga. Stephan Dieninghoff, Michel Högemann und Jonas Rüsken fallen weiterhin verletzt aus. ▪ mak

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