SVD will sich beim TuS Bremen revanchieren

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Jan Wiebusch (rechts), hier neben seinem Teamkollegen Patrick Kowalik, steht nach einer langen Verletzungspause erstmals in diesem Jahr im Kader des SV Drensteinfurt.

Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – TuS Bremen (Sonntag, 15 Uhr). Einen ganz großen Schritt auf dem Weg zum Klassenerhalt können die Fußballer des SVD machen. Aber nicht nur deshalb seien seine Spieler „richtig heiß“, sagt Trainer Ivo Kolobaric.

An das Hinspiel kann er sich sehr gut erinnern. „In der ersten Halbzeit haben wir die auseinandergenommen“, ärgert sich Kolobaric immer noch, dass Bremen am Ende 3:0 gewann. „Das tut uns immer noch weh.“ Vor allem der Betreuer des Teams aus Ense, der damals mit der Fahne an der Seitenlinie stand, habe einen negativen Eindruck hinterlassen. „Wir dürfen nicht in die Nähe der Linie kommen, wo der parteiische Betreuer steht“, appelliert Kolobaric an seine Jungs.

Dass der SVD im Heimspiel gegen den Tabellen-14. seinen „ersten Matchball“ hat, wie der Coach es ausdrückt, hätten sich die Drensteinfurter mit vier Siegen aus den jüngsten fünf Partien „hart erarbeitet“. Sollte der SVD gewinnen, würde sich der Vorsprung auf Bremen auf zehn Punkte vergrößern. „Dann sind die erst mal weg“, meint Kolobaric. Der TuS befindet sich in einer kleinen Krise, hat nur eins der vergangenen neun Liga-Spiele gewonnen (4:0 beim Schlusslicht in Neubeckum) und muss dringend punkten. „Die haben ein, zwei Leute, auf die wir aufpassen müssen.“

Jan Wiebusch gehört erstmals in diesem Jahr zum Kader der Stewwerter. Der einzige Ausfall ist Bernd Drepper, der sich im Urlaub erholt.

Kreisliga B3: SVD II – Warendorfer SU II (Sonntag, 12.30 Uhr). Der Tabellenvierte empfängt in einem von zwei Spitzenspielen den Zweiten aus der Kreisstadt. „Wir müssen uns anders präsentieren als gegen Müssingen, wieder aktiver gegen Mann und Ball arbeiten, dann sitzt auch was Zählbares für uns drin“, sagt SVD-Coach Alexander Vukomanovic. Die WSU-Reserve sei nach Albersloh die spielstärkste Mannschaft der Liga. Zum Personal der Gastgeber: Bastian Schrutek ist privat verhindert, dafür sind Jonas Rüsken und Michel Högemann ebenso zurück im Kader wie Christopher Merten. Das Hinspiel in Warendorf endete torlos. ▪ mak

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