SVD-Coach Kolobaric will Einheimische etablieren

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Trainer Ivo Kolobaric (oben 2.v.l.) stellte beim Trainingsauftakt des Bezirksligisten SV Drensteinfurt die vereinsinternen und externen Neuzugänge vor: (oben von links) Patrick Günner, Jens-Uwe Niemeyer und Christopher Kemper sowie (unten) Pascal Ahlers, Nico Weichenhain und Dennis Popil.

Drensteinfurt - Platz zehn am Ende der Saison 2012/13, danach Rang neun und Platz fünf: Die Fußballer des SV Drensteinfurt haben sich seit dem Aufstieg vor drei Jahren an die Bezirksliga gewöhnt. Ist nun etwa der Zeitpunkt gekommen, um richtig anzugreifen?

Trainer Ivo Kolobaric wiegelt ab. „Wir wollen im oberen Teil der Tabelle mitspielen. Wichtiger als der Aufstieg ist es, zwei Einheimische als gestandene Spieler zu etablieren. Das ist das größere Ziel.“

Kolobaric, der mittlerweile in seine siebte Saison beim SVD geht, strebt „sieben, acht Einheimische mit Bezirksliga-Niveau“ an. Dann klappe es mit dem Aufstieg irgendwann automatisch, meint der Münsteraner. Einen Schritt nach vorn erwartet der Coach vor allem von Sven Grönewäller. Er habe noch viel Potenzial. „Gespannt“ ist Kolobaric auf die (ehemaligen) A-Jugendlichen. Dennis Popil und Nico Weichenhain, beide 18 Jahre jung, trainieren schon mit, sollen aber in erster Linie für die A-Junioren auflaufen. Robin Wichmann, der schon in der vergangenen Saison zum Einsatz kam, und Pascal Ahlers rücken in die Seniorenabteilung hoch.

Externe Neuzugänge sind Patrick Günner, Christopher Kemper, Jens-Uwe Niemeyer, Peter Juras und Kevin Köhler. Der 27-jährige Günner kommt von Westfalenligist SC Preußen Münster II. Vorher spielte er für die SpVg Emsdetten 05 in der Oberliga und für den TuS Hiltrup. Er ist als Innenverteidiger oder für die Sechser-Position vorgesehen. Kemper (21) ist vom Westfalenligisten 1. FC Gievenbeck zum SVD gewechselt. Der Torwart wurde in der Jugend von Preußen Münster ausgebildet. Niemeyer (22) ist Defensivspieler und stieg vor seinem Wechsel mit Kreisliga-A-Vizemeister TuS Freckenhorst in die Bezirksliga auf. Und wie es der Zufall will, sind die Freckenhorster am 16. August erster Gegner der Drensteinfurter in der Meisterschaft. Das erste Heimspiel absolviert der SVD am 23. August gegen den VfL Hörste-Garfeln. Juras (20) kommt wie Davor Brajkovic aus Kroatien und arbeitet in Münster. Der Linksfuß sei variabel einsetzbar, so Kolobaric. Köhler wohnt in Ahlen und fehlte beim Trainingsauftakt noch.

Patrick Kowalik und Dennis Wagner tragen nun das Trikot der SG Sendenhorst, Keeper Patrick Thomas will für den FC Overberge den Kasten sauber halten. Yannick Gieseler hat sich nicht abgemeldet und könnte laut Kolobaric Stand-by-Spieler werden. Summa summarum hat der SVD-Trainer 22 Mann im Kader. Darunter gebe es aber einige Fragezeichen. Yannick Niehues wird sechs Monate in Australien verbringen, Leon van Elten kann nur freitags trainieren. Co-Trainer ist weiterhin Klaus Heine, Betreuer Christian Niemann.

Bis zum Liga-Start stehen 21 Einheiten auf dem Vorbereitungsplan. Im besten Fall - sollte der SVD beim Turnier in Werne die Vorrunde überstehen - absolviert das Team neun Spiele (siehe Übersicht unten). Dazu zählt die Erstrunden-Partie im Kreispokal am Sonntag, 9. August (15 Uhr), gegen Bezirksligist VfL Senden.

Test- und Turnierspiele

J Sonntag, 19. Juli, 15 Uhr: gegen die SG Sendenhorst (Kreisliga A1 Münster)

J Samstag, 25. Juli, 18 Uhr: gegen den KTSV Preussen Krefeld (Kreisliga B)

J Dienstag, 28. Juli, 19.30 Uhr: gegen den SV BW Aasee II (Kreisliga B3 Münster)

J 30. Juli bis 8. August: Turnier des Werner SC im Sportzentrum Lindert: in der Vorrunde am Freitag, 31. Juli (19.45 Uhr), gegen den SV Westfalia Rhynern II (Bezirksliga 7), am Sonntag, 2. August (18 Uhr), gegen den TuS Ascheberg (Bezirksliga 8) und am Dienstag, 4. August (18 Uhr), gegen die SG Massen (Kreisliga A Unna/Hamm); Halbfinals am Donnerstag, 6. August, Endspiel am Samstag, 8. August - mak

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