SVD gegen WSU ohne Kapitän Heinsch

+
Yannick Gieseler (rechts) spielt mit dem SV Drensteinfurt am Sonntagnachmittag zu Hause gegen Warendorf.

DRENSTEINFURT - Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt - Warendorfer SU (Sonntag, 15 Uhr). Der spannende Titelkampf geht in die nächste Runde. Vier Teams sind noch in der Verlosung. Die Fußballer des SVD gehören dazu, haben als Tabellendritter nur zwei Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Westfalia Rhynern II. Im Heimspiel gegen die neuntplatzierte WSU sind drei Punkte Pflicht.

Die hatten die Drensteinfurter im Hinspiel fast schon sicher. In Warendorf gaben sie aber eine 4:1-Führung aus der Hand und mussten sich mit einem 4:4 zufrieden geben. „Da haben wir uns dumm verhalten. Aber das passiert uns nicht oft“, ist sich SVD-Coach Ivo Kolobaric sicher. Die Gäste aus der Kreisstadt seien eine „Mannschaft, die ich sehr schätze“. Die Warendorfer hätten einige Spieler reaktiviert und zu alter Stärke zurückgefunden. „Sie sind kämpferisch sehr stark und stehen kompakt“, sagt Kolobaric. Er hofft, dass seine Elf ihre läuferischen Vorteile nutzt. Während die Stewwerter seit vier Spielen ungeschlagen sind, ging die WSU nach sechs Spielen ohne Niederlage zuletzt zwei Mal leer aus. 0:2 verlor das Team von Ex-Profi Oliver Glöden beim Türkischen SC Hamm, 2:4 gegen RW Westönnen.

Julian Heinsch kehrt nach seiner Gelb-Sperre in den Kader des SVD zurück. Auch Sven Wiebusch ist wieder dabei. Kapitän Dominik Heinsch (fünfte Gelbe) und Patrick Kowalik (verletzt) fehlen. Tim Wiebusch hat nicht trainiert, sein Einsatz ist fraglich.

Dass die Drensteinfurter nach zwei Dritteln der Saison im Rennen um den Landesliga-Aufstieg mitmischen, sorgt bei Kolobaric nicht für Druck, sondern in erster Linie für Freude: „Es macht Spaß. Wir wollen, so lange wie es geht, oben bleiben“, sagt der C-Lizenz-Trainer.

Kreisliga B2 Münster: SVD II - DJK RW Milte (Sonntag, 12.30 Uhr). Der Tabellenletzte ist zu Gast. 100 Tore hat Milte bereits kassiert, nur zwei Siege eingefahren. Einer gelang beim 7:4-Erfolg gegen Drensteinfurts zweite Mannschaft. „Wir haben noch was gutzumachen nach der Schmach im Hinspiel“, sagt SVD-Trainer Dominik Busch unmissverständlich. Personell haben die Drensteinfurter keine Probleme. - mak

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare