Bernd Löcke hört als Trainer des SVR auf

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Für Bernd Löcke (rechts) ist im Sommer Schluss.

Rinkerode - Nach der Saison ist Schluss: Bernd Löcke, Trainer des SV Rinkerode, wird seinen im Sommer 2016 auslaufenden Vertrag beim Fußball-A-Kreisligisten nicht verlängern.

„Zu 95 Prozent aus privaten Gründen“, sagte der Herberner am Dienstag auf Nachfrage des WA. „Klar ist man über manch eine Entscheidung manch eines Spieler verärgert“, so Löcke. Aber das sei nicht ausschlaggebend gewesen. Spaß mache zurzeit vor allem die Arbeit mit den A-Junioren. Auch „am Verein liegt es definitiv nicht. Die Leute kümmern sich. Es ist schon klasse, was sie machen“, lobt der 39-Jährige die Verantwortlichen. Vielmehr seien es berufliche und vor allem private Gründe, die zum Entschluss führten, nach der Saison als Coach aufzuhören. Seit Januar ist Löcke zweifacher Vater. „Es gab Tage, an denen ich abends zum Training musste, obwohl man lieber zu Hause geblieben wäre“, gibt Löcke, der drei bis vier Mal pro Woche auf dem Fußballplatz ist, zu. Neben seinem sportlichen Engagement nimmt auch sein Beruf viel Zeit in Anspruch. Löcke will seinen Meister machen und absolviert momentan Prüfungen.

In einem Gespräch teilte Löcke dem Fußballvorstand des SVR seinen Entschluss mit. „Wir bedauern seine Entscheidung, müssen diese jedoch respektieren. Gerne hätten wir mit ihm über die Saison 2015/2016 hinaus gearbeitet“, so Fußball-Obmann Burkhard Weber. „Beppo“ Löcke leiste hervorragende Arbeit. „Er ist fachlich kompetent und menschlich ein Gewinn für jeden Verein. Nicht nur bei der Mannschaft, sondern auch im Umfeld genießt er große Wertschätzung“, sagt Weber, der sich nun auf die Suche nach einem Coach für die kommende Spielzeit machen muss.

Löcke hatte beim SVR im Sommer 2014 die Nachfolge von Carsten Winkler angetreten. In seiner aktiven Zeit spielte er für den SV Herbern in der Bezirks- und Landesliga sowie für den TuS Hiltrup in der Landes- und Verbandsliga. Danach trainierte er zunächst Jugendmannschaften und drei Jahre die zweite Mannschaft des SVH. 

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