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SVD will Abstiegssorgen endgültig loswerden

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Von: Matthias Kleineidam

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Droht im Spiel beim SVE Heessen auszufallen: Valentin Kröger (rechts) vom SV Drensteinfurt.
Droht im Spiel beim SVE Heessen auszufallen: Valentin Kröger (rechts) vom SV Drensteinfurt. © Thorsten Hoffmann

Es ist die Chance für die Fußballer des SV Drensteinfurt. Gewinnen sie auch in Heessen, können sie eine weitere Saison in der Bezirksliga planen. Bei einer Niederlage könnte es wieder richtig spannend werden.

Bezirksliga 7: SVE Heessen – SV Drensteinfurt (Sonntag, 15.15 Uhr). Tatenlos zusehen mussten die Stewwerter am vergangenen Wochenende – und freuten sich am Sonntagabend. Der 31. Spieltag hätte aus ihrer Sicht nicht besser laufen können. Der SuS Cappel verspielte gegen Oestinghausen eine 2:0-Führung und verlor 2:4. Und, was noch viel wichtiger war: Der SC Sönnern ging mit 0:5 beim TuS Freckenhorst unter. Damit hat der SVD weiterhin sechs Punkte Vorsprung auf Sönnern – und eine um 20 Treffer bessere Tordifferenz. „Es lief alles optimal“, freut sich Trainer Thorsten Heinze.

Dennoch ist er zurückhaltend. Denn Sönnern habe ein „leichtes Restprogramm“. Am Sonntag erwartet der SCS den Drittletzten Liesborn, dessen Abstieg besiegelt ist, danach geht es zum Tabellenzwölften SuS Cappel, und am Pfingstmontag ist zum Abschluss der Saison der Zehnte VfL Wolbeck zu Gast. „Es wird ein heißes Rennen. Ich glaube, dass es am Sonntag noch nicht entschieden ist“, sagt Heinze.

Wir müssen abliefern, müssen Vollgas geben.

Thorsten Heinze

Im Auswärtsspiel gegen Heessen können sich die Drensteinfurter zumindest der meisten Abstiegssorgen entledigen. „Wir müssen abliefern, müssen Vollgas geben“, appelliert Heinze an seine Jungs. Seine Einstellung vor dem Saisonfinale: „Ich gehe mit der Motivation in die letzten drei Spiele, in allen zu punkten.“ Das gelang in der Fremde nicht so oft. Der SVD hat auswärts nur eine von 14 Partien gewonnen – und auch nur halb so viele Tore wie auf eigenem Platz erzielt.

Personell, das gibt der Coach zu, könnte es besser aussehen. „Es ist nicht optimal“, sagt Heinze. Definitiv ausfallen wird Dennis Hoeveler (Urlaub). Auch Falk Bußmann, der zuletzt angeschlagen war und nicht so viel spielte, war im Urlaub, wird aber zum Kader gehören. Das trifft auch auf Sven Wiebusch. Er war laut Heinze drei Wochen nicht beim Training. Unklar ist, ob Valentin Kröger (krank) und Leon van Elten auflaufen können. Kapitän van Elten litt zuletzt unter einem Fersensporn.

Heinze hofft auf „ordentlich Support“

Das Spiel gegen den Tabellenneunten Heessen, der sich beim ersten Aufeinandertreffen im Winter locker mit 2:0 durchsetzte, wird ein Gespann leiten. Neben einem Schiedsrichter gibt es auch zwei Assistenten. Fehlen nur noch die Zuschauer. „Wir brauchen ordentlich Support“, hofft Heinze auf Unterstützung aus Drensteinfurt. Weit ist der Weg nicht. Das Marienstadion ist nur etwa 14 Kilometer entfernt von der Sportanlage des SVD.

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