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„Müssen basteln“: Beim SV Rinkerode brechen zwei „Eckpfeiler“ weg

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Von: Matthias Kleineidam

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Müssen pausieren: Alexander Kiel (Mitte) und Jan Hoenhorst vom SV Rinkerode. Foto: Kleineidam
Müssen pausieren: Alexander Kiel (Mitte) und Jan Hoenhorst vom SV Rinkerode, hier neben Schiedsrichter Ingmar Grempels. © Kleineidam

Ungewöhnlich früh sind die Fußballer des SV Rinkerode am 10. Spieltag im Einsatz. Sie bekommen es mit einer Mannschaft zu tun, die ihnen nicht liegt. Zumindest deuten die Resultate der jüngsten Vergangenheit darauf hin. 

Kreisliga A2 Münster: SV Blau-Weiß Aasee II – SV Rinkerode (Sonntag, 12.15 Uhr). Dreimal nacheinander haben die Rinkeroder gegen Aasees Reserve verloren.

Ein Angstgegner also? „An der Vergangenheit können wir eh nichts ändern“, sagt Trainer Janis Kraus ganz gelassen. Weil der ehemalige Oberliga-Spieler erst seit sieben Monaten beim SVR ist, kann er den Gegner nicht einschätzen. „Gegen Mannschaften, die nicht ganz oben zu erwarten sind, ist es unsere Aufgabe, das Spiel zu machen“, sagt Kraus. Allerdings sei das ein „Punkt, wo wir uns weiterentwickeln können“.

Ohne Kiel und Hoenhorst

Beim SVR wird sich zeigen, ob das Team die 0:4-Pleite gegen Wacker Mecklenbeck verdaut hat. „Wir waren nicht schlecht“, sagt Kraus. Ärgerlich waren aber nicht nur die teils umstrittenen Tore und die erste Pleite nach sechs Pflichtspielen, sondern vor allem die Platzverweise für zwei Leistungsträger. Jan Hoenhorst sah die Gelb-Rote Karte und ist ein Spiel gesperrt, Alexander Kiel muss nach seiner Roten Karte zwei Partien zuschauen. Auch für die Fairnesswertung bedeuten die Feldverweise natürlich nichts Gutes. Dort ist Rinkerode nun Schlusslicht.

„Zwei Eckpfeiler brechen weg“, sagt Kraus zum Ausfall der beiden. „Wir müssen ein bisschen basteln.“ Aron Jakab und Denis Hauser kehren in den Kader zurück, Sulaxan Somaskantharajan, Felix Schmidt, Luis Bertels und Nicolas Ruß fehlten weiterhin.

Wir gehen die Aufgabe voller Selbstvertrauen an.

Janis Kraus

Aasee II ist seit drei Spielen sieglos und kassierte zuletzt zwei deutliche Niederlagen: ein 0:3 gegen Hiltrup II und ein 1:4 in Selm. Die Gastgeber stehen an neunter Stelle, aber nur zwei Zähler hinter Rinkerode. Das heißt: Mit einem Sieg würden sie den SVR überholen. Das wollen die Rinkeroder tunlichst verhindern. „Wir sind gut drauf und gehen die Aufgabe voller Selbstvertrauen an“, sagt Coach Kraus.

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