1. wa.de
  2. Sport
  3. Drensteinfurt

Beim SV Drensteinfurt „geht die Post ab“

Erstellt:

Von: Rainer Gudra

Kommentare

Markus Fröchte (rechts) wird dem SV Drensteinfurt zumindest am Sonntag im Gastspiel beim VfL Mark fehlen.
Markus Fröchte (rechts) wird dem SV Drensteinfurt zumindest am Sonntag im Gastspiel beim VfL Mark fehlen. © Matthias Kleineidam

„Das macht mir als Trainer Spaß, da zuzuschauen, da geht die Post ab.“ Peter Lohrmann, Trainer des abstiegsbedrohten Bezirksligisten SV Drensteinfurt, ist begeistert von der Intensität, mit der seine Mannschaft die Vorbereitung auf die zweite Serie bestreitet.

Drensteinfurt - Am Sonntag (15.15 Uhr) will der Nachfolger von Thorsten Heinze sein Team ein zweites Mal im Wettbewerb sehen. Dann ist der SVD zu Gast beim Tabellendritten der Kreisliga A1 (Unna-Hamm), VfL Mark. „Eine spielstarke und taktisch gut eingestellte Mannschaft“, sieht Lohrmann seine Mannen gefordert. Die Austragung auf Kunstrasen sei nicht gefährdet. „Wir konnten unter der Woche einigermaßen trainieren. Der Platz war da ein bisschen glatt, aber die Wetterprognosen für Sonntag sind ja günstig.“

Umbesetzungen geplant

Gegenüber dem starken Auftritt beim 3:3 gegen den Landesligisten BSV Roxel, bei dem Lohrmann 18 Spieler eingesetzt hat, wird er für die Startelf einige Umbesetzungen vornehmen – einerseits, „damit einige ihre Chance kriegen“, andererseits aber auch erzwungenermaßen. Denn die Intensität der Einheiten geht nicht spurlos an einigen Spielern vorbei. Bereits im Test gegen Roxel knickte Markus Fröchte um und muss nun mit einer Knöchelverletzung pausieren. „Es ist nichts gerissen, da ist eine alte Verletzung aufgebrochen. Ich hoffe, dass er in 14 Tagen wieder an Bord ist“, sagt Lohrmann. Gleiches gilt für Sven Grönewäller. „Es ist schade, weil er nach seiner Verletzung gerade erst wieder zurückgekehrt ist. Er hat leider Probleme, wieder in Tritt zu kommen“, sagt sein Trainer.

Auch Diogo Castro wird gegen den VfL Mark nicht dabei sein, nachdem er sich im Donnerstag-Training „etwas verdreht hat“, wie Lohrmann berichtet. „Ich hoffe, dass das alles eher Kleinigkeiten sind und die Jungs nur ein paar Tage ausfallen.“

Intensität bleibt hoch

Die Intensität des Trainings will Lohrmann trotz der Blessuren nicht verringern, denn: „Das sind Dinge, die überall in der Vorbereitung passieren.“ Vielmehr erfreut er sich daran, dass die Beteiligung quantitativ und qualitativ sehr gut ist: „Die Jungs sind heiß, der Konkurrenzkampf groß, da muss man sich auch im Training zeigen. Die Rekonvaleszenten und Neuen wollen rein, die Alten ihre Plätze verteidigen, das ist dann schon intensiv.“

Weitere Testspiele folgen für den SVD am Donnerstag, 26. Januar, beim TuS Hiltrup, am Sonntag, 29. Januar, gegen den SVF Herringen (15 Uhr, Erlfeld) sowie am 5. Februar bei Vorwärts Ahlen.

Auch interessant

Kommentare