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SVD beim Ligapokal erst im Halbfinale gestoppt

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Als einziges Team gewannen Drensteinfurts A-Junioren alle sechs Gruppenspiele.
Als einziges Team gewannen Drensteinfurts A-Junioren alle sechs Gruppenspiele. © pr

DRENSTEINFURT - Der große Gewinner bei der 21. Auflage des Volksbanken-Ligapokals war die Warendorfer SU. Der Verein aus des Kreisstadt sicherte sich bei den inoffiziellen Hallenkreismeisterschaften der A- und B-Junioren-Fußballer in der St.-Martin-Halle gleich beide Titel.

Eine Mischung aus Stolz und Enttäuschung machte sich beim Gastgeber breit. Die ersten Mannschaften der SG Sendenhorst mussten sich erst im Finale geschlagen geben.Beim Ligapokal der A-Junioren triumphierte die WSU erstmals seit 2007 und ingesamt zum neunten Mal. 2:0 setzten sich die Warendorfer, die sich kontinuierlich steigerten, im Endspiel gegen Sendenhorst durch. In der Gruppenphase hatte die SG noch 3:2 gegen die WSU gesiegt. Platz drei holte sich die Ahlener SG, die im Halbfinale im Neunmeterschießen gegen das Team des Ausrichters verloren hatte. Im zweiten Semifinale unterlag der SV Drensteinfurt der WSU deutlich mit 1:4.

Bis dahin hatten die Jungs von Trainer Klaus Heine ein super Turnier gespielt. Sowohl in der Vorrunde - unter anderem 2:1 gegen Sendenhorst - als auch in der Endrunde gewann der SVD alle Spiele. Auch die SG-Erste qualifizierte sich nach Platz zwei in der Vorrunde als Gruppenerster mit der Maximalausbeute von neun Zählern für das Halbfinale. Als Dritter schied die von Jürgen Surmann trainierte DJK GW Albersloh aus, nachdem die Grün-Weißen die Vorrunde ohne Makel überstanden hatten. Die A-Junioren des SV Rinkerode und die zweite Mannschaft der Sendenhorster schieden bereits in der ersten Runde aus.

Immerhin sahnte der Gastgeber bei der Auszeichnungen ab. Bei der Wahl zum besten Torhüter wiederholte SG-Schlussmann Robin Lackmann seinen Erfolg aus dem Vorjahr. 2012 war er als B-Jugendlicher erfolgreich gewesen. Diesmal gelangen Lackmann sogar zwei Tore. Ein Novum schaffte sein Teamkollege Jonas Brune. Wie im Vorjahr (beim Ligapokal der B-Jugend) sicherte er sich den Titel des besten Feldspielers und des erfolgreichsten Torschützen (acht Treffer) - diesmal allerdings bei den ältesten Nachwuchsfußballern. Der Fairplay-Pokal ging an die SG Telgte.

In die Verlängerung ging das Finale bei den B-Junioren. Nachdem es nach der regulären Spielzeit 1:1 zwischen den Warendorfer SU und der SG Sendenhorst gestanden hatte, behielt der Favorit in der Extra-Zeit die Nerven und setzte sich letztlich klar mit 4:1 durch. Die SG war durch ein Tor von Janik Bruland in Führung gegangen. Bruland war neben Maik Krause mit sieben Treffern erfolgreichster Torschütze der Sendenhorster. Noch öfter jubelte Burhan Hasimi (WSU II), der neun Treffer erzielte.

Die erste Mannschaft der SG hatte sowohl die Vor- als auch die Endrunde als Gruppenzweiter abgeschlossen. Im Halbfinale hatten die Sendenhorster allerdings keine Probleme. Gegner Westbevern, der überraschend zu den besten vier B-Jugend-Teams gehörte, war beim 1:5 chancenlos. Schon in der Vorrunde waren der SV Drensteinfurt, GW Albersloh und die SG-Zweite ausgeschieden. Während die Albersloher und Sendenhorster Gruppenletzter wurden, scheiterten die Stewwerter als Dritter mit nur einem Punkt Rückstand auf Westbevern knapp.

Als bester Feldspieler der B-Junioren wurde Kevin Schmitz vom Sieger Warendorf I ausgezeichnet. Über den Titel des besten Torhüters freute sich Chris Laemmerhirt von der SG Telgte. Die fairste Mannschaft stellte die WSU II. - mak

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