Handball

Verdacht auf Coronavirus-Infektion: Spiel der HSG-Frauen fällt aus

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Nur zwölf Tore gelangen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt im Hinspiel gegen den 1. HC Ibbenbüren II. Julia Bultmann (am Ball) steuerte drei Treffer bei.

Drensteinfurt Weil bei einer Spielerin der HSG Ascheberg/Drensteinfurt der Verdacht auf Coronavirus-Infektion besteht, fällt das Nachholspiel der Handballerinnen beim 1. HC Ibbenbüren II vorsichtshalber aus. „Das Risiko ist mir zu hoch“, sagte Trainer Heinz Huhnhold am Nachmittag.

„Ich habe mit dem Staffelleiter gesprochen. Er hat vollstes Verständnis.“ Ein Termin für den dritten Anlauf, die Partie auszutragen, gibt es noch nicht.

Sollte die Spielerin der HSG, die in einer Arztpraxis arbeitet, positiv auf das Virus getestet werden, wird auch das Heimspiel am Sonntag (16 Uhr) gegen die Warendorfer SU abgesagt.

Hier der ursprüngliche Vorbericht:

Frauen, Kreisliga Münster 1: 1. HC Ibbenbüren II – HSG Ascheberg/Drensteinfurt (Donnerstag, 19.30 Uhr). Im Februar absolvierte die HSG nur ein einziges Spiel – und das ging gegen den Tabellenzweiten VfL Eintracht Mettingen 22:28 verloren. Zwangsläufig rutschte die Spielgemeinschaft auf Platz acht ab. Die zweite Mannschaft des 1. HC Ibbenbüren zog am Sonntag durch einen 20:17-Heimerfolg über die SG Sendenhorst vorbei. „Unerwartet“, sagt HSG-Trainer Heinz Huhnhold, „damit hatte ich nicht gerechnet. Man sieht, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Obacht ist geboten.“

An diesem Donnerstag haben die Mädels von Huhnhold die Chance, die Verhältnisse wieder geradezurücken. Schließlich beträgt der Rückstand auf den Tabellensiebten Ibbenbüren II nur einen Zähler. „Wir werden darum kämpfen, zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen“, sagt der Coach aus Hamm. Allerdings muss er beim Vorhaben, in der Halle der Michaelschule im Ortsteil Bockraden den sechsten Saisonsieg einzufahren, gleich auf acht Spielerinnen verzichten. „Viele müssen arbeiten, andere bereiten sich auf Klausuren vor“, erklärt Huhnhold.

Um was mitzunehmen, müssen die HSG-Handballerinnen auf jeden Fall ganz anders auftreten als im Hinspiel (12:16). Die magere Ausbeute in Halbzeit zwei: fünf Tore. „Mit zwölf Toren kann man nicht gewinnen im Handball“, sagt Huhnhold: „Wir hatten acht, neun Lattentreffer und müssen diesmal mehr Zielwasser trinken.“

Was der Spielgemeinschaft aus Ascheberg und Drensteinfurt Mut machen sollte: Die Reserve des 1. HC Ibbenbüren, Aufsteiger aus der Kreisklasse, hat daheim sechs von acht Spielen verloren.

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