Beide Teams der HSG setzen sich durch

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Alexander Kramm (am Ball) behielt in der Schlussphase die Nerven.

Männer, Bezirksliga 3: HSG Ascheberg/Drensteinfurt – DJK Eintracht Hiltrup: 31:26 (16:11). Obwohl die erste Herrenmannschaft der HSG-Handballer am Sonntagabend ohne ihren Trainer Volker Hollenberg auskommen musste, gewann sie ihr Heimspiel. Mit 10:4 Punkten hat die Spielgemeinschaft nur einen Zähler Rückstand auf das punktgleiche Spitzentrio.

Hollenberg war wegen einer Roten Karte gesperrt und verfolgte die Parte von der Tribüne aus. Markus Hattrup saß zusammen mit Martin Arntzen als Coach auf der Bank. Das Team ließ sich davon nicht beeinflussen und startete wie Hiltrup gut in die Begegnung. Bis zum 5:5 hielten die Gäste dagegen, ehe sich die HSG das erste Mal absetzte und über 9:6 und 13:8 bis zur Pause 16:11 in Führung ging.

Nach dem Seitenwechsel zog die Spielgemeinschaft auf 19:11 davon. Die Partie schien entschieden. Doch die DJK stellte ihre Abwehr offensiver ein. Die HSG agierte nicht mehr so sicher und machte den Gegner unnötig stark. In der 50. Minute war beim Stand von 25:24 wieder alles offen – vor allem, weil die Gastgeber mit etlichen Zeitstrafen zu kämpfen hatten. Alexander Kramm bewies die nötige Gelassenheit und verwandelte in doppelter Unterzahl zwei Würfe. Das war spielentscheidend.

HSG-Tore:Lohmann (9), Müller (8), Georg, Kramm (je 5), Welzel (2), Logermann, Bär (je 1)

Frauen, Bezirksliga 3: HSG – DJK Coesfeld II: 21:13 (14:6). Keine Chance ließ die Damenmannschaft dem Tabellenvorletzten. Trainer Jochen Bülte war nach dem vierten Erfolg aus den jüngsten fünf Spielen zufrieden: „Das war gut heute. Wir sind ruhig geblieben und haben durchgespielt. Meine Ansagen haben geklappt.“

Bültes Team überzeugte von Anfang an. Schnell ging die Spielgemeinschaft dank einer sicheren Abwehr und guter Chancenverwertung 9:2 in Führung. Zur Pause lag sie mit acht Treffern vorn. In der zweiten Spielhälfte wurde Katharina Kliewe in Manndeckung genommen. Das unterbrach den Spielfluss der Gastgeberinnen zwar etwas, wirkte sich aber nicht großartig aufs Ergebnis aus. Die HSG blieb in der Abwehr konsequent, Torhüterin Kerstin Entrup vereitelte einige klare Chancen. Unter anderem hielt sie zwei Strafwürfe. Die Bülte-Elf musste zwar einige Zeitstrafen und eine Rote Karte gegen Julia Kneilmann hinnehmen, aber Coesfeld konnte daraus kein Kapital schlagen und verlor deutlich.

Mit 9:5 Punkten stehen die Frauen der HSG weiter auf dem fünften Platz. ▪ mt

HSG-Tore: Hartmann (9), Schmidt (5), Kliewe, Vogelsang (je 2), Kneilmann, Sesler, Weile (je 1)

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