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HSG: „Abstiegskampf hat begonnen“

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Steuerte vier Treffer bei: Christian Welzel (l.) von der ersten Mannschaft der HSG.
Steuerte vier Treffer bei: Christian Welzel (l.) von der ersten Mannschaft der HSG. © Tillmann

Männer, Bezirksliga 3: SuS Neuenkirchen – HSG Ascheberg/Drensteinfurt: 33:25 (17:12). Es kam anders gedacht: Mit guten Chancen waren die HSG-Handballer ins letzte Spiel der Hinrunde gegangen, eine Partie auf Augenhöhe war erwartet worden. Doch neben Fabian Georg fehlten kurzfristig krankheitsbedingt Florian Schulte und Alexander Kramm. Laut Volker Hollenberg, Trainer der ersten Mannschaft, waren diese Ausfälle nicht zu kompensieren. Die Spielgemeinschaft verlor klar.

Die HSG fand nicht ins Spiel und konnte ihre Leistung nicht abrufen. Während die Gastgeber mit viel Kampf und Willensstärke auftraten, fehlten der Hollenberg-Sieben genau diese Tugenden. Im Angriff wurde kaum Druck aufgebaut, der Zug zum Tor fehlte. Außerdem wurden Spieler Christian Welzel zufolge viele hundertprozentige Torchancen nicht genutzt. Zur Pause lag die HSG schon mit fünf Toren zurück. Die zweite Hälfte der Partie verlief ähnlich wie die erste. Tabellennachbar Neuenkirchen ließ die Gäste nicht herankommen. Im Gegenteil: Der SuS setzte sich noch weiter ab und gewann deutlich mit 33:25.

Nach mehr als 30 Fehlwürfen und vielen technischen Fehlern habe der Abstiegskampf begonnen, sagte Coach Hollenberg. Die HSG ist zwar Tabellenzehnter, aber punktgleich mit den folgenden drei Teams und hat nur zwei Zähler Vosprung auf Schlusslicht Ibbenbürener SpVg II.

HSG-Tore: Kleibolt (7), Trautvetter (6), Lohmann, Welzel und Goßheger (je 4)

Kreisliga: SV Adler Münster – HSG II: 24:20 (13:10)

Frauen, Bezirksliga 3: SC Nordwalde – HSG: 24:21 (11:12). Die erste Damenmannschaft verpasste es im Nachholspiel, die Hinrunde positiv abzuschließen. Beim favorisierten Tabellenzweiten konnte die HSG nur zu Beginn mithalten und kassierte die fünfte Niederlage nacheinander – die siebte insgesamt.

In der ersten Hälfte schenkten sich beide Teams nichts. Es war ein offener Schlagabtausch. Auch in der zweiten Halbzeit ging es so weiter. Die HSG führte zwei Mal, konnte sich aber nicht absetzen. Nordwalde kam wieder heran. Von der 50. Minute an schlichen sich mehr und mehr Fehler ins Spiel der Gäste ein. Die Konzentration ließ aufgrund der fehlenden Kondition nach. Trainer Roberto Balderi war keineswegs erfreut, mit anzusehen, dass seine Mannschaft nach und nach das Spiel aus der Hand gab. Am Ende gewann Nordwalde 24:21 und feierte den neunten Saisonsieg.

Die HSG steht mit 8:14 Zählern auf Platz neun der Tabelle. In der Rückrunde müssen die Drensteinfurterinnen dringend Punkte sammeln, um nicht auf einen Abstiegsplatz abzurutschen. - mt

HSG-Tore: Hartmann und Kliewe (je 5), Kiskämper und Schmidt (je 4), Kneilmann (2), Kock (1)

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