Fußball

SVD verabschiedet sich schon in Runde eins aus dem Westfalenpokal

Valentin Kröger (rechts) und Philipp Ressler (2.v.r) verloren mit dem SV Drensteinfurt im Westfalenpokal bei RW Westönnen.
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Valentin Kröger (rechts) und Philipp Ressler (2.v.r) verloren mit dem SV Drensteinfurt im Westfalenpokal bei RW Westönnen.

Das neue Kapitel „Westfalenpokal“ in der Chronik des Sportvereins Drensteinfurt bekommt nur einen kurzen Eintrag. Denn kaum hat der Wettbewerb des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) begonnen, ist er für die Stewwerter schon wieder beendet.

Westfalenpokal, 1. Runde: RW Westönnen – SV Drensteinfurt 3:0. Beim Bezirksliga-Konkurrenten im Kreis Soest kassierte das Team des Trainerduos Volker Rüsing/Daniel Stratmann eine verdiente Niederlage, die allerdings zu hoch ausfiel.

„Sie werden mit Sicherheit im oberen Drittel der Tabelle zu finden sein“, sagte Rüsing über die Westönner. Seine Jungs hätten aber lange gut mitgehalten und sich daher gut verkauft, wenn man bedenkt, dass der Kader nur 14 Spieler umfasste. Was Rüsing bemängelte: „Wir müssen effektiver werden.“

Wir haben lange gut mitgehalten.

Volker Rüsing

Der SVD musste auf Markus Fröchte, Dennis Hoeveler, Sven Wiebusch, Jonas Rüsken, Lars Hülsmann, Leo Steinert und Olaf Woltering verzichten. Torwart Steffen Scharbaum hatten es die Gäste in der ersten Halbzeit zu verdanken, dass sie nicht frühzeitig in Rückstand gerieten. „Er hat drei-, viermal super gehalten“, lobte Rüsing. Auf der anderen Seite vergaben Falk Bußmann und Sven Grönewäller Möglichkeiten. Zu einem unglücklichen Zeitpunkt, nämlich kurz vor der Pause, fiel das 1:0 für die Rot-Weißen (43.). „Die Führung war verdient“, gab der SVD-Coach zu.

Kröger vergibt dicke Chance

Auch im zweiten Durchgang gestaltete der Außenseiter die Partie 20, 25 Minuten lang offen. Valentin Kröger hatte sogar eine richtig gute Chance zum Ausgleich. Er schloss mit dem „falschen Fuß“ (Rüsing) ab – mit dem linken und nicht seinem starken rechten. Nicht clever genug hätten die Drensteinfurter vor dem 2:0 (75.) agiert. Das Foul von Verteidiger Dennis Kreuzberg an der Strafraumgrenze, das zu einem Elfmeter führte, sei unnötig gewesen. „Das Timing passte nicht“, schilderte Rüsing die Szene. Nach dem zweiten Treffer war das Spiel entschieden, das 3:0 fiel kurz vor Schluss (87.).

Der SVD tanzt damit nur noch auf zwei Hochzeiten. Am Mittwoch, 25. August (19.30 Uhr), tritt der Bezirksligist im Kreispokal beim C-Kreisligisten IFC Warendorf an, am Sonntag (29. August, 15 Uhr) startet die Meisterschaftssaison mit dem Spiel beim TuS Germania Lohauserholz in Hamm. RW Westönnen erwartet in Runde zwei des Westfalenpokals den Oberligisten SG Finnentrop/Bamenohl.

SVD: Scharbaum – Kreuzberg, Merten, De. Popil, van Elten, V. Kröger (76. Wichmann), Ressler (79. Diepenbrock), Pankok, Vieira Carreira, Grönewäller (60. Groß), Bußmann

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