Doppelter Hattrick für die Warendorfer SU

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Die A-Junioren des SV Drensteinfurt blieben in ihrer Endrunden-Gruppe ohne Punkt.

Drensteinfurt/Rinkerode - Der Seriensieger aus der Kreisstadt hat mal wieder zugeschlagen. Zum dritten Mal nacheinander gewannen sowohl die A- als auch die B-Junioren der Warendorfer SU den Volksbank-Ligapokal, den die SG Sendenhorst in der St.-Martin-Halle veranstaltet hat. Beide Teams der WSU bleiben damit inoffizieller Hallenkreismeister. Bei der 23. Auflage des Turniers waren die Warendorfer jeweils zum elften Mal erfolgreich.

Beim Wettbewerb der A-Jugend kam es im Finale sogar zu einem vereinsinternen Vergleich. Die erste Mannschaft der Warendorfer SU, die in der Vor- und Endrunde jeweils ein Gruppenspiel verloren hatte, setzte sich deutlich mit 4:0 gegen die Zweitvertretung durch und feierte nach den Erfolgen in den beiden vergangenen Jahren den Hattrick. Für die WSU-Reserve war es die erste und einzige Niederlage im Turnierverlauf. Den dritten Platz sicherte sich BW Beelen durch einen 4:2-Sieg im Duell der Halbfinal-Verlierer mit dem VfL Sassenberg.

Die A-Junioren der SG Sendenhorst verpassten als Gruppendritter der Endrunde den Einzug ins Halbfinale. Einer 0:1-Niederlage gegen den späteren Sieger aus Warendorf folgten ein 2:2 gegen die WSU II und ein 3:2-Erfolg über den BSV Ostbevern. „Das Abschneiden der A-Jugend war eine Enttäuschung“, sagte SG-Jugendobmann Daniel Popp. In der anderen Endrunden-Gruppe war der SV Drensteinfurt chancenlos. Die Stewwerter verloren alle drei Partien. Sendenhorst II und GW Albersloh waren bereits in der Vorrunde ausgeschieden.

Als erfolgreichster Torjäger wurde Björn Unland von der Warendorfer SU ausgezeichnet, der auf elf Treffer kam, als bester Spieler Can Bruns von BW Beelen und als bester Torwart Jan Hakenes (Warendorfer SU II).

Auch bei den B-Junioren siegte die WSU zum dritten Mal nacheinander und zum elften Mal insgesamt. Im Endspiel bezwangen die Warendorfer die SG Sendenhorst knapp mit 3:2. Für die Gastgeber trafen Jonas Kreimer und Tristan Venjakob, der beim Ligapokal auf neun Tore kam und in der Torschützenliste hinter Darian Jeske (DJK Vorwärts Ahlen/zehn Treffer) Platz zwei belegte. Rang drei im Endklassement sicherte sich der SC DJK Everswinkel durch ein 8:7 im Neunmeterschießen gegen die SG Vorhelm-Enniger.

Im Halbfinale hatten die Sendenhorster Vorhelm-Enniger ebenso mit 4:1 geschlagen wie die WSU Everswinkel. Die Warendorfer waren schon in allen sechs Gruppenspielen als Sieger vom Feld gegangen. Auch die SG hatte die Vorrunde mit neun Punkten gemeistert und in ihrer Endrunde-Gruppe nur gegen die WSU verloren - 2:3 wie später im Finale. Jugendobmann Popp war „sehr zufrieden mit unserer B-Jugend. Die Jungs waren stark.“

B-Junioren des SVD verpassen Halbfinale

Die B-Junioren des SV Drensteinfurt schieden als Gruppendritter in der Endrunde aus. Ein deutlicher Sieg gegen RW Milte reichte nicht zum Weiterkommen. Den beiden späteren Finalisten musste sich der SVD geschlagen geben. Sendenhorsts zweite Mannschaft und der SV Rinkerode waren chancenlos. Beide beendeten die Vorrunde ohne Punkt.

Als bester Spieler des Turniers wurde Mika Schefer (SG Vorhelm/Enniger) geehrt. Bester Torwart war Sebastian Terwey (Warendorfer SU), bester Spieler des Finaltages Niklas Fromme (Warendorfer SU).

Daniel Popp zog nach dem 23. Ligapokal ein positives Resümee: „Wir haben mit einem Futsal-Ball gespielt. Das hat sich bezahlt gemacht. Die Spiele waren fairer und technisch anspruchsvoller. Zudem sind mehr Tore gefallen.“ Schwere Verletzungen gab es nicht zu beklagen. „Organisatorisch passte alles“, so Popp. - mak

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