WSU Seriensieger beim Ligapokal in Sendenhorst

+
Bernd Petry (links) und Daniel Popp (rechts) zeichneten Lorenz Mohr (Schütze des schönsten Tores), Burhan Hasimi (bester Torjäger) und Can Bruns (bester Feldspieler) aus.

Sendenhorst/Drensteinfurt/Rinkerode - Der Seriensieger hat wieder zugeschlagen. Bei der 24. Auflage des Volksbank-Ligapokals, der inoffiziellen Hallenkreismeisterschaft für Nachwuchsfußballer in Sendenhorst, setzte sich die Warendorfer SU sowohl bei den A- als auch bei den B-Junioren durch, feierte in beiden Altersklassen den vierten Triumph in Folge und den zwölften insgesamt. Die B-Jugend der gastgebenden SG landete als Dritter immerhin auf dem Podest.

Beim Wettbewerb für A-Junioren, bei dem 16 Mannschaften gestartet waren, blieben die Warendorfer in ihrer Vorrunden- und ihrer Endrunden-Gruppe ungeschlagen, gewannen im Halbfinale mit 4:2 nach Verlängerung gegen den BSV Ostbevern und deklassierten im Endspiel BW Beelen (8:2). Die Sendenhorster, die bis dato alle sechs Partien für sich entschieden hatten und zwei Mal Gruppensieger geworden waren, mussten sich im Halbfinale Beelen knapp mit 3:4 geschlagen geben. Das Neunmeterschießen um Platz drei gegen Ostbevern ging 1:2 verloren. Der letzte Sieg beim Ligapokal gelang dem Gastgeber 2011.

Die SG Sendenhorst II als Gruppendritter sowie der SV Drensteinfurt, der SV Rinkerode und der TuS Ascheberg als Letzter waren bereits in der Vorrunde ausgeschieden. Burhan Hasimi (WSU), im Vorjahr in dieser Wertung noch Zweiter, stellte mit 17 Toren einen neuen Rekord auf. Bester Torhüter bei den A-Junioren war Henrik Rauf (Ahlener SG), bester Feldspieler Can Bruns (BW Beelen).

Auch beim Ligapokal für B-Junioren holte sich die Warendorfer SU den Sieg – und das souverän. Sie ließ den Konkurrenten keine Chance. Das Team aus der Kreisstadt holte in der Vorrunde sieben von neun möglichen Punkten, gewann in seiner Endrunden-Gruppe alle drei Partien, das Halbfinale gegen Gastgeber Sendenhorst mit 4:2 und das Finale gegen die SpVg Oelde deutlich mit 7:1. Oelde hatte sich im Halbfinale mit 6:3 gegen Victoria Clarholz durchgesetzt.

Die SG Sendenhorst, die den achten Titel in dieser Altersklasse verpasste, sicherte sich im Neunmeterschießen gegen Clarholz den dritten Platz (4:3). Keeper Jannik Zurek parierte den letzten Versuch. In der Vorrunde hatte die erste Mannschaft des Veranstalters alle Spiele gewonnen, in der Endrunde reichten vier Punkte für den Einzug ins Halbfinale. Sendenhorst II überraschte und überstand die Vorrunde als Gruppenzweiter, war in der Endrunde aber chancenlos und holte nicht einen Punkt.

Die B-Jugend des SV Drensteinfurt schied früh aus. Der Kreisligist holte in seiner Vorrunden-Gruppe D nur einen Punkt (der WA berichtete) und wurde Letzter hinter der DJK GW Albersloh, die ebenfalls ohne Sieg blieb. Zum besten Torhüter des Turniers wurde Kevin Vrajolli von der SpVg Oelde gewählt, bester Feldspieler wurde Christoph Freye (WSU). Die Torjägerkanone ging ebenfalls nach Warendorf: Jonas Weißen lag mit zwölf Treffern vorne.

SG-Jugendobmann Daniel Popp zog nach dem „Kraftakt“ auf Anfrage dieser Zeitung ein positives Resümee. Der Ligapokal sei gut verlaufen. „Mit dem eigenen Abschneiden sind wir sehr zufrieden. Die WSU war bei den B-Junioren nicht zu schlagen. Der dritte Platz war für uns das Maximum“, so Popp. Höhepunkte waren für ihn die Halbfinalspiele der A-Junioren. Das enge Duell der SG mit Beelen „war ein spektakuläres Spiel“. - mak

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare