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HSG lässt SG Sendenhorst II keine Chance

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Von: Karsten Steenbrede

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Souverän setzte sich die HSG Drensteinfurt/Ascheberg gegen die SG Sendenhorst II durch. Foto: Siemund
Souverän setzte sich die HSG Drensteinfurt/Ascheberg gegen die SG Sendenhorst II durch. © Siemund

DRENSTEINFURT - Die Handball-Männer der HSG Ascheberg/Drensteinfurt sind mit einem Erfolgserlebnis in die Kreisliga-Saison gestartet. Im Derby gegen die SG Sendenhorst II gab es ein deutliches Ergebnis.

Nachdem das Team im vergangenen Jahr mit sieben Niederlagen aus den ersten neun Begegnungen nur sehr schwerfällig in die neue Spielzeit gekommen war, um danach die Kurve zu kriegen, feierte die HSG nun einen souveränen 33:23 (12:11)-Derbysieg gegen die SG Sendenhorst II.

Dabei musste die Spielgemeinschaft gleich am ersten Spieltag mit allen Mannschaften ihre gewohnte Umgebung verlassen und wegen verunreinigter Wasserleitungen in der Sporthalle der Profil-Schule in Ascheberg ins benachbarte Drensteinfurt umziehen, um die Begegnung gegen Sendenhorst in der Dreingau-Halle auszutragen.

Dem jungen Team der HSG, das als klarer Favorit ins Spiel gegen den Aufsteiger aus Sendenhorst ging, schien die ungewohnte Umgebung allerdings nichts auszumachen. Schon zu Beginn stellten die Spieler aus Ascheberg und Drensteinfurt schnell klar, wer Herr in der Halle ist und sorgten mit einem 8:4 (12.) für eine beruhigende Führung. „Sendenhorst hat sehr köperbetont agiert, war stark im Eins-gegen-eins und ist zwischendurch etwas näher herangekommen“, resümierte HSG-Trainer Volker Hollenberg. „Spielerisch haben sie nicht so viel gezeigt, aber sie waren schnell auf den Füßen.“

Der Wille war bei der SG zwar vorhanden, den großen läuferischen Aufwand gegen die handballerisch stärkere HSG durchzuhalten, doch mit zunehmender Spieldauer ging der Sportgemeinschaft die Luft aus. Die HSG konnte personell aus dem Vollen schöpfen, und Hollenberg gab allen Akteuren viel Spielzeit. „Das war eine solide Mannschaftsleistung, wobei Jan Schemmelmann sehr gut von außen getroffen hat“, verteilte der Coach ein Extralob. „Allerdings darf man den Sieg nicht überbewerten. Die SG ist in der Tabelle eher unten anzusiedeln.“

Am kommenden Samstag (15. September, 18.30 Uhr) treten die HSG-Männer beim TuS Ladbergen II an.

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