Fortunen von Paris-Brest-Paris begeistert

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Starke Premiere: Anne Tönnishoff.

Walstedde - Anne Tönnishoff und Harry Romberg, Mitglieder von Fortunas Radsportabteilung, finishten bei Paris-Brest-Paris, der ältesten und weltweit größten internationalen Radsportveranstaltung für Amateure, und schafften „hervorragende Zeiten“.

Paris-Brest-Paris bedeutet für die Teilnehmer, 1230 Kilometer mit etwa 11 000 Höhenmetern in maximal 90 Stunden zu bewältigen. Unterwegs müssen 13 Kontrollstellen angefahren werden, dazu kommen vier weitere Service- und Verpflegungsstellen.

Tönnishoff zeigte bei ihrer ersten Teilnahme an diesem extremen Langstreckenevent aus ihrer Sicht eine „starke Premiere“. Sie erreichte das Ziel in einer bemerkenswerten Zeit von 63:40 Stunden und fuhr damit als dritte deutsche Frau (von 29) und als Siebte insgesamt (von 362) über die Ziellinie in Paris. Romberg zeigte ebenfalls eine sehr gute Leistung mit einer Zeit von 68:43 Stunden (Gesamtplatz 784) und konnte seine Zeit von 2011 sogar um drei Stunden verbessern.

6000 Starter aus 66 Nationen, darunter 522 deutsche Teilnehmer, bedeuteten bei der 18. Auflage des nur alle vier Jahre stattfindenden Radsportevents eine Rekordbeteiligung. Doch es seien nicht nur die Zahlen und Ergebnisse, die Paris-Brest-Paris für die beiden Fortunen zu einem unvergesslichen Ereignis werden lassen. „Vielmehr ist es das, was wir auf und neben der Strecke erlebten“, berichtet Tönnishoff. „Ein unbeschreiblich schönes Gefühl war es für uns, mit Teilnehmern aus 66 Nationen von allen Kontinenten dieses Abenteuer zu erleben. Es gab Momente, da war ich den Tränen nahe – bei allen Höhen und Tiefen, aller Anstrengung dieser extremen Herausforderung.“

Schon am Start in Saint-Quentin-en-Yvelines jubelten den Teilnehmern auf der Strecke bis zum Ortsausgang „unglaublich viele Zuschauer“ zu. „In den Orten war regelrechte Volksfeststimmung – Tour-de-France-Feeling pur“ sind sich die beiden Fortunen einig. Tönnishoff und Romberg freuen sich, diese extreme Herausforderung geschafft zu haben und sind stolz auf ihre Leistungen. „Es war für uns ein sehr einzigartiges Abenteuer mit vielen Erlebnissen, emotionalen Eindrücken und Momenten, die uns immer in Erinnerung bleiben werden“, fügten beide Fortunen hinzu.“ - da

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