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Möllers und Volkmar überraschen beim Generationen-Cup

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Boule-Obmann Manfred Möllers (links) und Sponsor Michael Knispel (3.v.l.) ehrten die Sieger und Platzierten: (von links) Agnes Möllers, Birgit Volkmar, Otto Müller sowie Andreas und Wilfried Vorlop. Auf dem Bild fehlt Hardi Askari, der zusammen mit Müller Platz zwei belegte. Foto: Verein
Boule-Obmann Manfred Möllers (links) und Sponsor Michael Knispel (3.v.l.) ehrten die Sieger und Platzierten: (von links) Agnes Möllers, Birgit Volkmar, Otto Müller sowie Andreas und Wilfried Vorlop. Auf dem Bild fehlt Hardi Askari, der zusammen mit Müller Platz zwei belegte. © Verein

Drensteinfurt - Zum siebten Mal hatte die Bouleabteilung des SV Drensteinfurt, auch „Klack ‘09“ genannt, zum Generationen-Cup ins Sportzentrum Erlfeld eingeladen. 66 Personen folgten der Aufforderung und verbrachten bei strahlendem Sonnenschein einen laut Thomas Volkmar „tollen Nachmittag“.

Schon morgens trafen sich die ersten fleißigen Helfer, um die Anlage für das große Turnier vorzubereiten. Zahlreiche Pavillons sowie Tische und Bänke wurden aufgebaut. Da 17 Spielfelder benötigt wurden, mussten neben den üblichen weitere Plätze angelegt werden.

Pünktlich trafen die Teilnehmer ein. Obmann Manfred Möllers begrüße alle. Sein Dank galt besonders dem Sponsor Michael Knispel, den fleißigen Helfern sowie den Kuchen-Spenderinnen. Die Zweier-Teams bestanden aus Opa und Enkelin, Mutter und Sohn, Vater und Tochter oder Bekannten. „Voraussetzung für eine Teilnahme beim Generationenturnier ist, dass das Duo aus Personen besteht, die einen Altersunterschied von mindesten 20 Jahren haben“, erklärte Volkmar.

Nach dem Start des Turniers war auf allen Plätzen nicht nur Jubel zu hören, sondern auch das eine oder andere Schimpfwort. Nach zwei Runden ging es an die Kuchentheke. Die Auswahl war besonders groß. Zu den fleißigen Bäckerinnen gesellte sich erstmalig auch Boulefreund Hardi Askari, der in seinem Heimatland dem Beruf des Bäckers nachging.

Spannender Kampf um Platz drei

Zwei weiteren Runden auf den Boule-Plätzen folgten die Endspiele. Während sich für das Finale nur zwei Doppel mit jeweils vier gewonnenen Begegnungen qualifizierten, ging es im Kampf um Platz drei enger zu. Gleich acht Teams hatten die Chance, das Podest zu komplettieren.

Für eine Überraschung sorgte das Siegerduo. Birgit Volkmar und Agnes Möllers zeigten den ganzen Tag über gute Leistungen und schalteten in teilweise sehr engen und langen Spielen so machen Favoriten aus. Das spannendste und von vielen Zuschauern verfolgte Duell mit dem hoch gehandelten Team Ludger Bäumer/Tim Diepenbrock dauerte über 90 Minuten. Die Frauen setzten sich denkbar knapp mit 13:12 durch. Im Endspiel trafen sie auf Otto Müller/Hardi Askari. Da Letzterer aus persönlichen Gründen aber früher weg musste, sprang Christa Hunsteger als Spielpartnerin Müllers ein. Volkmar/Möllers gewannen auch diese entscheidende Partie und ließen sich daher als Siegerinnen der 7. Auflage des LVM-Knispel-Generationen-Cups feiern. Platz zwei belegten folglich Askari/Müller, Dritter wurden Wilfried und Andreas Vorlop.

Leni Dinter und ihr Opa verpassen Podest knapp

Am meisten Applaus bekam bei der Siegerehrung aber die erst neunjährige Leni Dinter, die mit ihrem Opa Hans-Werner an den Start gegangen war und am Ende – nach über sechs Stunden – nur knapp das Podium verfehlte. Rang vier sprang heraus. Obmann Möllers und Knispel, der selbst mitspielte und einen Platz in den Top Ten belegte, übergaben die Preise. Die jüngsten Teilnehmer durften sich über einen Eis-Gutschein freuen. Das Siegerduo erhielt Eintrittskarten für den VIP-Bereich bei einem Heimspiel des Fußball-Drittligisten SC Preußen Münster. Die Zweitplatzierten bekamen Lautsprecher für ein I-Phone, die Drittplatzierten ein hochwertiges Grillbesteck. Außerdem gab es viele weitere Präsente wie Gläser und Trinkflaschen.

Nach der Siegerehrung eröffneten der „Grillmeister“ von „Klack ‘09“, Theo Schulze Forsthövel, und das „Serviceteam“ der Familie Vorlop das große Grillbüfett. „Es war keine leichte Aufgabe, galt es doch, über 100 Personen zu beköstigen“, so Volkmar. Noch bis nach Mitternacht saßen einige Spieler im Boulodrom zusammen und ließen dieses „gelungene Event“ der SVD-Abteilung in aller Ruhe ausklingen.

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