Popovici neuer Trainer beim TC Drensteinfurt

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Der 1. Geschäftsführer des Tennis-Clubs Drensteinfurt, Gerhard Herrmann (rechts), und Medienwartin Beate Abeln stellten den neuen Coach Adrian Popovici (2.v.l.) vor. Julius Welscheit trainiert mit dem 46-Jährigen.

Drensteinfurt -  Ein neues Gesicht gibt es beim TC Drensteinfurt. Adrian Popovici, ehemaliger Spieler der rumänischen Davis-Cup-Mannschaft, ist neuer Trainer des Tennis-Clubs. Der 46-Jährige aus Soest kümmert sich seit dem Start der Wintersaison im Oktober hauptsächlich um die Kinder und Jugendlichen.

Als „Glücksgriff“ für den rund 300 Mitglieder zählenden TCD bezeichnen der 1. Geschäftsführer Gerhard Herrmann und die 1. Medienwartin Beate Abeln den Ex-Profi – und verweisen auf dessen Vita. Popovici fing im Alter von acht Jahren mit dem Tennisspielen an, wurde mehrmals rumänischer Meister und Vizemeister im Juniorenbereich und sogar mal in der Weltrangliste geführt – an 713. Stelle. In der rumänischen Rangliste schaffe er es immerhin bis auf Platz fünf. 1985/86 war er im Kader des Davis-Cup-Teams. Im Jahr 1993 kam Popovici nach Deutschland. Seitdem ist er auch als Trainer tätig. Unter anderem war er 13 Jahre lang Coach beim TC Blau-Weiß Ahlen. Als Spieler war der 46-Jährige in Ahlen, Soest und Brambauer im Einsatz. Zurzeit kämpft Popovici mit den Herren 40 des Höinger SV (Ense) in der Westfalenliga um Punkte.

In der Tennishalle an der Kleiststraße ist er zwei Mal pro Woche anzutreffen – montags von 16 bis 19 Uhr und donnerstags von 14 bis 20 Uhr. „Ich lebe dafür“, schwärmt der Soester, wenn er über Tennis spricht. Wichtig sei ihm insbesondere ein abwechslungsreiches Training. Neben ihm gibt es weitere Trainer: Markus Hellenkemper, über den der Kontakt zu Popovici zustande kam, Nadine Helfenbein, Tobias Ontrup, Nils Karwatzki und Wilhelm Gatzke.

Kooperation mit Kitas und Schulen

Insgesamt 80 Kinder ab fünf Jahren und Jugendliche absolvieren das Wintertraining, das von Montag bis Freitag stattfindet. Die Zahl sei in den vergangenen Jahren konstant geblieben, sagt Herrmann. Dabei machten die längeren Schulzeiten auch dem TCD zu schaffen. Um den Drensteinfurter Nachwuchs für den Tennissport zu begeistern, hat den Verein ein Konzept erarbeitet – und teilweise bereits umgesetzt. Mit dem Bewegungskindergarten „Zwergenburg“ besteht eine Kooperation. Die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte sammeln beim TCD regelmäßig Erfahrungen im Umgang mit dem gelben Filzball (WA berichtete). Mit der Kardinal-von-Galen-Grundschule stehe der Tennis-Club auch in Kontakt, so Herrmann. Und „mit der Teamschule wollen wir noch in Kontakt treten“. - mak

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