1. wa.de
  2. Sport
  3. Drensteinfurt

Wie geht das denn? HSG löst das Ticket für die Münsterlandliga

Erstellt:

Von: Matthias Kleineidam

Kommentare

Jörg Kriens (auf der Bank, 2.v.r.) und die HSG Ascheberg/Drensteinfurt halten die Klasse.
Jörg Kriens (auf der Bank, 2.v.r.) und die HSG Ascheberg/Drensteinfurt halten die Klasse. © Kay Siemund

Die Abstiegs-Play-offs sollten am Wochenende starten. Doch den Handballern der HSG Ascheberg/Drensteinfurt bleibt das große Zittern erspart. Das ist der Grund.

Drensteinfurt – Die Handballer der HSG Ascheberg/Drensteinfurt bleiben in der Bezirksliga, die ab Sommer Münsterlandliga heißen wird, und haben den Abstieg in die neue Münsterlandklasse (Kreisoberliga) verhindert – kampflos.

Zwei Mannschaften steigen aus der Bezirks- in die Landesliga auf. Sechs Teams bleiben in der Bezirksliga, sieben kommen aus der Landesliga und eine aus der Kreisliga. „Macht 14 Mannschaften für die neue Bezirksliga. Das ist schon höhere Mathematik“, sagt HSG-Trainer Jörg Kriens und spricht von einem „komplizierten“ Prozedere. Damit wird das Play-off-Duell zwischen den Tabellenvierten der beiden Staffeln überflüssig. „Wir werden auch nicht spielen“, sagt Kriens. „Jetzt ist die Zeit der Schützenfeste und so. Nordwalde hat auch darum gebeten. Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir ein frühes Vorbereitungsspiel machen. Davon haben beide Mannschaften mehr.“

Es hätte einen gewissen Reiz gehabt.

Jörg Kriens

Kriens wäre in der Play-off-Runde mit seinem neuen auf seinen alten Verein getroffen. „Es hätte einen gewissen Reiz gehabt, aber mein Ziel wäre dann gewesen, meinen Heimatverein rauszukicken. Das tut keiner gerne. Aber der sportliche Ehrgeiz wäre da gewesen“, so der Coach.

Wann die Vorbereitung auf die neue Saison starten wird, „werden wir in Ruhe bereden“, sagt Kriens.

Auch interessant

Kommentare