Abschiedsspiel bei der HSG mit Ex-Weltmeister Markus Baur

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Bekamen „das letzte Trikot“ überreicht: (von rechts) Gerold Willige, Michael Baum, Matthias Trautvetter und Florian Schulte.

DRENSTEINFURT ▪ Die HSG Ascheberg/Drensteinfurt verabschiedete am Sonntag in Florian Schulte, Michael Baum, Gerold Willige, Jeanine Terveer und Matthias Trautvetter gleich fünf Spielerinnen und Spieler der Seniorenabteilung. Zu Gast war beim Saisonabschluss der ehemalige Profi und jetzige Trainer Markus Baur.

„Das war eine gelungene Veranstaltung“, sagte Volker Hollenberg nach dem Schlusspfiff. Der HSG-Trainer saß diesmal auf der gegnerischen Bank und coachte das Allstarteam von Matthias Trautvetter, in dem unter anderem auch ein Weltmeister von 2007, Markus Baur, spielte.

Bevor es jedoch sportlich losging, liefen beide Mannschaft unter tosendem Applaus ein. Auf einer Leinwand wurden Fotos von den Spielern gezeigt. Dann pfiff Andreas Averbeck die lockere Begegnung an. Die HSG versteckte sich nicht und ging direkt in Führung. Bis zur Halbzeitpause blieb das Allstarteam dran (18:14). Die Pause nutzte Averbeck als Vertreter des Handballkreises Münster und ehrte mithilfe von Baur die männliche C-Jugend der Spielgemeinschaft. Die Jungs holten sich den Meistertitel, ohne einen Punkt abzugeben.

Dann ging es mit der zweiten Spielhälfte weiter. Bis zur 58. Minute kam das Allstarteam immer näher heran. Und bei Standing Ovations der zahlreichen Zuschauer warf Trautvetter das Ausgleichstor (36:36).

„Von Herzen dankbar“

Es folgte der offizielle Teil: Eingebettet in Dankesreden bekamen die Verabschiedeten vom Verein als Erinnerung eine große Bildercollage und von der Mannschaft „das letzte Trikot“. Zusätzlich bedankte sich das Herrenteam auch bei den Verantwortlichen Volker Hollenberg und Yogi Welzel. Alles in allem war es eine runde Sache. Genauso hatte es sich Kathrin Mühlenbäumer vorgestellt. Die Hauptakteure kommentierten das Spektakel ganz unterschiedlich. So war Florian Schulte „sprachlos“, und Michael Baum „fand es einfach schön“. Gerold Willige war „von Herzen dankbar für jedes Jahr in diesem tollen Verein und dieser Mannschaft“. Matthias Trautvetter brachte es am Ende auf den Punkt: „Es tut weh.“ ▪ mt

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