Erlös für die Uganda-Hilfe

So viele Kilometer legen die Fußballer des SV Rinkerode zurück

Legt nicht nur auf dem Fußballplatz viele Kilometer zurück: Nicolas Ruß vom SV Rinkerode.
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Legt nicht nur auf dem Fußballplatz viele Kilometer zurück: Nicolas Ruß vom SV Rinkerode.

Punktlandung der Rinkeroder Seniorenfußballer: Während sie auf dem Platz weiter keine Punkte sammeln können, waren sie alleine oder zu zweit erfolgreich. 

Rinkerode – Bei der Lauf-Challenge unter dem Motto „Wir fordern euch heraus! Gemeinsam fit bleiben, Gutes tun und gewinnen“ kamen die Spieler der beiden Mannschaften auf 2542 Kilometer. 500 Euro kamen dadurch für die Uganda-Hilfe St. Mauritz e.V. in Münster zusammen.

„Insgesamt sind wir auf jeden Fall sehr froh. Die Teilnehmer haben sich die Belohnung verdient“, sagte Simon Walbaum, der die vereinsinterne Aktion zusammen mit seinem Freund Steffen Lechtermann organisiert hatte. Für jeden gelaufenen Kilometer spendet die im Ort ansässige Firma Schlering 20 Cent an die Uganda-Hilfe. Lechtermann war nach seinem Bachelor-Studium von November 2017 bis April 2018 für ein halbes Jahr mit seiner Freundin Sophie Baumeister in Uganda und 2019 noch mal für gut zwei Monate und hatte sich dort engagiert.

Insgesamt sind wir auf jeden Fall sehr froh.

Simon Walbaum

Die Aktion ging bis zum 25. Februar. Eigentlich sollte sie vom 18. Januar bis zum 15. Februar laufen, wurde aufgrund des Wintereinbruchs aber um zehn Tage ausgedehnt. „Aufgrund der widrigen Bedingungen haben wir es um die Zeit verlängert, zu der die Laufwege nicht frei waren“, berichtete Walbaum.

39 Spieler aus der ersten und zweiten Mannschaft haben mitgemacht. „Das war relativ gleichmäßig verteilt“, sagte Walbaum. Mit etwa 30 Teilnehmern hatten die Organisatoren gerechnet. Auch die Trainer und der Sportliche Leiter Andreas Watermann spulten Kilometer ab. Walbaum selbst nahm ebenfalls teil, obwohl er seine Laufbahn im Sommer aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen beendet hatte. „Ich bin viel unterwegs.“

Ruß und Kreimer ragen heraus

Viel unterwegs waren auch die Seniorenfußballer. „Insgesamt sind wir auf 2542 Kilometer gekommen, also knapp über das gesteckte Ziel von 2500 Kilometern“, war Walbaum zufrieden. Zwei Spieler sind bei der Challenge im Lockdown besonders hervorgestochen: Nico Kreimer und Nicolas Ruß. „Sie haben richtig Kilometer abgerissen. Mittlerweile müsste man Laufrillen auf der Promenade in Münster sehen“, sagte Walbaum lachend. Kreimer legte in den fünfeinhalb Wochen etwa 180 Kilometer zurück, Ruß 150. Positiv sei, „dass auch die Spieler, die auf dem Platz eher für ihre Lauf-Faulheit bekannt sind und durch gutes Stellungsspiel überzeugen, viele Kilometer gelaufen sind“, sagte Walbaum. Als Beispiele nannte er Dominik Grünhagel aus der ersten und Stefan Klein aus der zweiten Mannschaft.

Kondition verbessert, Teamgeist gefördert

Wofür das Geld verwendet wird, steht noch nicht fest. „Konkret noch nicht“, sagte Walbaum. „Das muss noch mit Oliver Schlering und Steffen erörtert werden.“ Es solle auf jeden Fall bedarfsgerecht eingesetzt werden, wie der Abteilungsleiter Burkhard Weber schon zu Beginn der Challenge verkündet hatte.

Ziel der Aktion in der langen Winterpause war es aber nicht nur, Spendengelder zu sammeln, sondern auch die Kondition im immer wieder verlängerten Lockdown zu verbessern und den Zusammenhalt zu fördern.

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