Jünsgter Bundesliga-Spieler

Moukoko lässt Haaland schwärmen: Norweger hat großen Wunsch - BVB-Legende erkennt entscheidendes Attribut

Youssoufa Moukoko vom BVB ist nun der jüngste Debütant der Bundesliga-Geschichte. Erling Haaland schwärmt und hat einen Wusnch. Jürgen Kohler erkennt wichtige Hinweise.

Hamm - Den Rekord für die Fußball-Geschichtsbücher hat er sicher. Mit 16 Jahren und einem Tag ist Youssoufa Moukoko (16) nun der jüngste Bundesliga-Spieler. Beim 5:2-Sieg von Borussia Dortmund bei Hertha BSC gab der Stürmer das Debüt, auf das alle gespannt gewartet hatten.

NameYoussoufa Moukoko
Geboren20. November 2004, Jaunde, Kamerun
Größe1,79 Meter
Gewicht72 kg

Youssoufa Moukoko (BVB) gibt Bundesliga-Debüt: Erling Haaland hat einen großen Wunsch

Schon seit Wochen und Monaten ist der Hype um Moukoko riesig - und daran wird sich wohl erst einmal wenig ändern. Eine Tatsache, die gar nicht nach dem Geschmack von Lucien Favre ist. Der BVB-Trainer hätte Moukoko nach dem Acht-Minuten-am liebsten gleich wieder ein bisschen in Watte gepackt.

Favre mahnte. „Da müssen wir aufpassen. Niemand hat ihn gesehen, niemand kennt ihn und alle sagen, er wird sooo“, sagte der Chefcoach von Borussia Dortmund. Mit seinen ausholenden Armen verdeutlichte er, wo die Reise für Moukoko hingehen könnte. Ganz weit nach oben.

Ein wenig „Glück“ hatten Favre und Moukoko, das ein anderer Spieler aus dem BVB-Kader die Aufmerksamkeit nach dem Spiel in Berlin auf sich lenkte: Erling Haaland. Der norwegische Top-Stürmer erzielte beim Sieg bei der Hertha vier der fünf Dortmunder Tore, die er mit dem Brausegetränk von RB Leipzigs Geldgeber erklärte. Ein breites Grinsen konnte er sich dabei nicht verkneifen.

Youssoufa Moukoko (BVB): Erling Haaland prophezeit Youngster große Karriere

Nur eine Tatsache verbesserte die Stimmung von Haaland noch mehr: der Auftritt von Moukoko, dessen Gehalt enthüllt wurde, und die damit verbundene Aussicht, künftig regelmäßig gemeinsam mit Moukoko auf Torejagd gehen zu können.

„Ich würde es lieben, mit ihm zu spielen“, erklärte Haaland nach dem Sieg des BVB in Berlin bei DAZN: „Er ist das größte Talent der Welt und hat eine tolle Karriere vor sich“, sagte der Jungstar über den noch jüngeren Jungstar.

Dennoch hat Moukoko noch einen langen Weg vor sich. Und um tatsächlich eine große Karriere vor sich zu haben, bedarf es einer Menge Selbstdisziplin. Der Fokus wird für einen 16-Jährigen ein ganz anderer sein in der Welt des Profi-Fußballs, vor dem Favre den Younsgter verständlicherweise schützen möchte.

Youssoufa Moukoko (BVB): Jürgen Kohler berichtet von Treffen mit Rekord-Debütanten

Denn „Kind zu sein, ist im Profi-Fußball nicht möglich“, sagte BVB-Legende Jürgen Kohler im Doppelpass auf Sport1: „Dort wird bewertet, wie performt wird. Da spielt das Alter keine Rolle. Für einen so jungen Menschen ist das ein Einschnitt.“ Während andere 16-Jährige die Jugend genießen, heißt es für Moukoko schuften, schuften, schuften.

„Die Psyche ist bei so einem jungen Spieler sehr wichtig“, merkte Kohler an: „Er ist immer noch ein Kind. Ich wünsche ihm, dass er da unbeschadet durchgehen kann. Für mich hat er bei unseren Begegnungen einen sehr stabilen Eindruck gemacht. Diese Attribute braucht man, um besser zu werden.“

Nur so könne es funktionieren, gab auch Sport1-Experte Mario Basler zu bedenken: „Er ist sicherlich ein großes Talent. Davon haben wir in den vergangenen 30 Jahren allerdings auch einige gehabt.“ Subtext: Viele haben diesen Weg dann nicht geschafft. Klar ist: BVB-Youngster Moukoko ist erst ganz am Anfang dieses langen Weges.

Rubriklistenbild: © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

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