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Abschied vom BVB? Youssoufa Moukoko mit vielsagender Nachricht auf Instagram

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Von: Sven Schneider

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Eigentlich sollte Youssoufa Moukoko bei Borussia Dortmund zum nächsten Star heranwachsen. Nun jedoch droht er mit einem Abschied vom BVB. Geht er im Sommer?

Dortmund - Bei seinem Jubellauf am letzten Bundesliga-Spieltag suchte er die Arme des scheidenden BVB-Sportdirektors Michael Zorc. Youssoufa Moukoko hatte soeben Hertha BSC mit seinem Treffer zum 2:1 in die Relegation geschossen. „Man hat seine Dynamik gesehen, er ist im richtigen Moment losgelaufen“, lobte BVB-Trainer Marco Rose. Doch wie auch bei Vereinslegende Michael Zorc könnte für den 17-jährigen Moukoko im Sommer Schluss sein bei Borussia Dortmund. Die Zeichen stehen auf Abschied.

Youssoufa Moukoko: BVB-Juwel vor Abgang? Was Marco Rose von ihm erwartet

Im Jahr 2022 lassen Beiträge in den sozialen Medien viel Raum für Spekulationen. Ein Blick in Youssoufa Moukokos Account ebenso. Vor der Partie gegen Hertha BSC postete der Jungprofi ein Bild aus dem Mannschaftsbus des BVB. Sein Kommentar dazu: „Ein letztes Mal“. Pessimisten im Fanlager des BVB lesen daraus Abschiedsworte von Youssoufa Moukoko. Aus neutraler Sicht jedoch handelt es sich dabei wohl nur um einen Zeitstempel für die letzte gemeinsame Fahrt von Borussia Dortmund zu einem Pflichtspiel in der Saison 2021/22.

Deutlich mehr Interpretationsspielraum jedoch lässt Youssoufa Moukoko mit einem Bild aus seiner Wohnung. Zu sehen: Ein Schuhschrank. „Nach 6 Jahren mit wunderschönen Momenten Highlight muss ich mich verabschieden. Danke für alles“, schreibt Moukoko dazu. Emotionaler Abschied von einem Möbelstück oder gar aus Dortmund?

Der künftige BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl klärte den Transfer-Wirbel hinterher auf, schreibt RUHR24. „Youssoufas Nachrichten waren unbedarft formuliert. Er wollte sich scheinbar bei seinen scheidenden Kollegen bedanken“, wird Sebastian Kehl von der WAZ zitiert.

Dennoch scheint die Zukunft des so oft als Wunderkind betitelten Youssoufa Moukoko beim BVB offener denn je. Nach lediglich 15 Einwechslungen in der Schlussphase und nur einem Startelf-Einsatz ist der 17 Jahre alte Stürmer derzeit alles andere als glücklich bei Borussia Dortmund. „Ich glaube, dass Mouki insgesamt mit der Saison, mit den Einsatzzeiten - das hat er ja auch schon kundgetan - nicht zufrieden ist. Dafür gibt es ein paar Gründe, und ich habe immer gesagt, dass ich in ihm das Riesentalent sehe, das er ist“, zeigte Trainer Marco Rose Verständnis für Moukoko.

Youssoufa Moukoko: Leihe oder Abgang? BVB positioniert sich bei Stürmer

Laut Bild könnten sich die Wege von Youssoufa Moukoko und dem BVB im Sommer treffen. Dem Bericht zufolge würde Borussia Dortmund das Ausnahmetalent aber nur mit einer Rückkaufoption ziehen lassen. Auch eine Leihe scheint möglich, zumal Youssoufa Moukoko mit bislang nur 203 Bundesligaminuten deutlich mehr Spielzeit benötigt.

Aber: Trainer Marco Rose ließ durchblicken, dass er mit Youssoufa Moukoko in der kommenden Saison gerne weiterarbeiten möchte. „Ich glaube, dass wenn er nächstes Jahr gesund bleibt und wir den Weg gemeinsam weitergehen, dass er dort Schritte machen wird“, so Marco Rose, der zuvor betonte, Moukoko müsse unter anderem noch an der „taktischen Disziplin, der Arbeit gegen den Ball“ arbeiten.

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