Borussia Dortmund

Wirbel um Transfer von Sancho: ManCity bezieht Stellung

+
Jadon Sancho wechselte im Sommer 2017 für rund acht Millionen Euro von ManCity zu Borussia Dortmund.

Der Wechsel des heutigen Dortmunders Jadon Sancho zu Manchester City sorgt immer noch für Wirbel. Der Premier-League-Klub bezieht Stellung.

Dortmund - Der englische Fußball-Meister Manchester City hat sich gegen Vorwürfe über angebliche Regelverstöße bei der Verpflichtung des heutigen BVB-Shootingstars Jadon Sancho (18) zur Wehr gesetzt. Der Verein bezeichnete einen entsprechenden Spiegel-Bericht als "Versuch, den Ruf des Klubs zu schädigen".

Nach Informationen der Enthüllungsplattform Football Leaks soll City im Zuge von Sanchos Wechsel vom FC Watford zur Nachwuchsakademie der Skyblues im März 2015 unerlaubte Provisionszahlung an dessen Spielerberater geleistet sowie diese verschleiert haben.

Manchester soll dafür einen mit 200.000 Pfund (230.000 Euro) dotierten Scouting-Vertrag für die Agentur von Sanchos heutigem Berater Emeka Obasi aufgesetzt haben. In einer internen Aufführung des Vereins soll genau diese Summe aber unter dem Punkt Berater-Provision für die Verpflichtung des damals 14-Jährigen auftauchen.

Sancho wechselte für acht Millionen Euro zum BVB

Spieler dürfen jedoch erst ab einem Alter von 16 Jahren offiziell von Beratern betreut werden. Zudem soll City dem Vater das zukünftige Profigehalt sowie Bonuszahlungen mitgeteilt haben. Die Regularien verbieten jedoch, dass Vereine Minderjährigen solche monetären Anreize offerieren.

"Wir werden keinen Kommentar zu Material abgeben, von dem behauptet wird, dass es der City Football Group und von Mitarbeitern von Manchester City gehackt oder gestohlen wurde", teilte City in einer Stellungnahme mit.

Der englische Nationalspieler wechselte im Sommer 2017 für rund acht Millionen Euro zu Borussia Dortmund. In dieser Bundesligasaison gelangen ihm bisher sieben Tore und elf Vorlagen.

Der Champions-League-Achtelfinalgegner von Schalke 04 geriet auch schon in früheren Enthüllungen ins Visier von Football Leaks. Demnach habe der Verein versucht, die Regeln des Financial Fair Plays (FFP) zu umgehen. Zuletzt wurde der FC Chelsea mit einer Transfersperre belegt, weil der Klub in 29 Fällen bei internationalen Transfers und Anmeldungen von minderjährigen Spielern gegen Regeln verstoßen hatten.

sid

Verpassen Sie keine Nachricht zu Borussia Dortmund und werden Sie Fan unserer Facebook-Seite.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare