Weiter Unklarheit um die Zukunft von Valdez

Michael Zorc ▪
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Michael Zorc ▪

STEGERSBACH ▪ Nur zwei Dortmunder, die bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika vertreten waren, fehlen noch im Trainingslager des Bundesligisten in Stegersbach.

Während der Serbe Neven Subotic pünktlich zum Abflug zur Mannschaft zurückkehrte und derzeit im heißen Burgenland intensiv schwitzt, befindet sich Nelson Valdez – ebenso wie Lucas Barrios – weiter im Urlaub. Erst am 25. Juli soll der Stürmer aus Paraguay wieder seinen Arbeitsplatz beim BVB besetzen, doch derzeit ist fraglich, ob er überhaupt noch einmal das Trikot der Borussia überstreifen wird. Jedenfalls haben sich in den vergangenen Tagen Meldungen konkretisiert, die Valdez mit dem holländischen Ehrendivisionär PSV Eindhoven in Verbindung bringen. Zudem sollen laut Valdez-Berater Jan Dreyer weitere Klubs aus England, Spanien und Portugal an dem in Dortmund so glücklosen Angreifer interessiert sein.

Michael Zorc gibt sich derweil gelassen. „Wir lesen auch immer nur das, was Nelsons Berater so verbreitet“, erklärt der BVB-Sportdirektor am Rande des Trainingslagers in Österreich. „Bis heute liegt uns wieder eine offizielle Anfrage oder ein konkretes Angebot für Valdez vor.“ Wobei allerdings auch Zorc davon ausgeht, dass der Stürmer sich eine neue Herausforderung suchen wird. „Wir stehen natürlich im ständigen Kontakt mit Nelson“, versichert Zorc. „Er sieht die ganze Angelegenheit sehr relaxed.“

Derweil ist Gastspieler Antonio da Silva, dessen Vertrag beim Karlsruher SC aufgelöst wurde, entgegen aller ursprünglichen Absichten doch mit ins Trainingslager gefahren. Der 32-jährige Brasilianer, den Trainer Jürgen Klopp aus gemeinsamen Zeiten in Mainz kennt, darf aber wohl nicht auf einen Vertrag bei der Borussia hoffen. „Dennoch ist es für beide Seiten eine Win-win-Situation“, erklärt Klopp. „Toni darf sich bei uns fit halten, er hilft uns dafür bei den zahlreichen Vorbereitungsspielen, wenn wir ihn brauchen. Schließlich präsentiert er sich hier in einer ausgezeichneten Verfassung.“ Deshalb geht der BVB-Coach auch weiter davon aus, dass da Silva bis zum Saisonstart noch einen Klub finden wird. ▪ P.Sch.

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