BVB-Präsident

Asienreisen: Rauball widerspricht Hoeneß

+
Reinhard Rauball.

Die Asienreisen der Bundesligisten stehen aktuell im Fokus. Bayerns Präsident Uli Hoeneß hatte zuletzt die Bedingungen für seinen Klub kritisiert. Reinhard Rauball widerspricht nun.

Berlin - In der Diskussion um strapaziöse Werbetouren von Bundesligisten will Borussia Dortmunds Präsident Reinhard Rauball an Reisen nach Übersee in der Saison-Vorbereitung festhalten. Er sei sich "einigermaßen sicher", dass die Schwarz-Gelben auch im kommenden Jahr wieder einen derartigen Trip unternehmen werden, "vielleicht nicht nach Fernost, weil wir da jetzt schon drei Jahre hintereinander waren, sondern möglicherweise in die Vereinigten Staaten", sagte Rauball am Dienstagabend in Berlin. Er sei "sicher, dass wir das Thema Marketing im internationalen Bereich weiterhin auch durch Präsenz untermauern werden".

Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern, hatte angesichts der Erfahrungen der Münchner auf der derzeitigen Asienreise diese zwar nicht grundsätzlich infrage gestellt, aber Konsequenzen für künftige Werbetouren des deutschen Meisters angekündigt. Der Aufsichtsratschef bezeichnete "vier Spiele in zwölf Tagen" mit einer Reise in noch ein anderes Land als "sicherlich grenzwertig".

"Mich hat es ein klein wenig überrascht, jetzt zu diesem Zeitpunkt schon eine Bewertung vorzunehmen", sagte Rauball, der auch Präsident der Deutschen Fußball Liga ist, zur Reaktion von Hoeneß. "Unsere Mannschaft war ja selbst in Japan und in China. Ich weiß, welche Probleme klimatischer Art sich ergeben haben, unfassbare hohe Temperaturen, hohe Luftfeuchtigkeit, Spiele, Rückreise, Jetlag und lange Flugdauer."

Top-Klubs wie der BVB, Bayern oder der FC Schalke 04 wollen mit ihren aktuellen Reisen auch der Bundesliga helfen, mehr Gelder im boomenden fernöstlichen Medienmarkt zu generieren.

dpa

Verpassen Sie keine Nachricht zu Borussia Dortmund und werden Sie Fan unserer Facebook-Seite.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare