Was passiert mit Stöger? 

Watzke: Trainerfrage wird im April geklärt 

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Der Vertrag von Peter Stöger (M.) beim BVB läuft kommenden Sommer aus. 

Nicht nur beim FC Bayern macht man sich Gedanken über den Trainerposten  - Auch der BVB muss sich mit der Trainerfrage auseinandersetzen. Erster Anprechpartner soll jedoch nach wie vor der aktuelle Übungsleiter Peter Stöger sein. 

Dortmund - Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund will die offene Trainerfrage für die kommende Saison „noch im April“ lösen. Das sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke in einem Interview der Funke Mediengruppe. „Peter Stöger ist erster Ansprechpartner“, betonte der Club-Boss. Der 51 Jahre alte Österreicher Stöger ist seit Mitte Dezember 2017 beim DFB-Pokalsieger im Amt, besitzt allerdings nur einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Saison.

Mit der Trennung von Thomas Tuchel am Ende der vergangenen Spielzeit beschäftige er sich nicht mehr, sagte Watzke. Auf die Frage, ob er die Entlassung bereue, sagte der 58-Jährige: „Ganz ehrlich: Ich habe mit dem Thema längst abgeschlossen. Ich habe meinen inneren Frieden gefunden.“ Er wünsche Tuchel bei seinem nächsten Club Erfolg, „weil ich ihn für einen überragenden Fachmann halte“. Tuchel gilt als Trainer-Kandidat beim französischen Vizemeister Paris Saint-Germain.

Weiter sagte Watzke: „Wenn er irgendwann außerhalb von Borussia Dortmund seinen zweiten Titel gewinnt, freue ich mich wirklich für ihn. Und irgendwann, davon bin ich auch überzeugt, werden Thomas Tuchel und ich wieder miteinander sprechen.“ Der BVB hatte sich im Sommer nach dem Pokalsieg von Tuchel getrennt. Ein Grund sollen Spannungen zwischen dem ehemaligen Coach und Watzke gewesen sein.

dpa

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